9,2 Prozent der Unter-25-Jährigen ohne Job

Kleines Tief nach Ausbildungsende

Eschwege. Die Stagnation des Jobaufschwungs in Deutschland macht sich im Sommermonat Juli auch im Werra-Meißner-Kreis bemerkbar. Zwar gilt ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Sommer als jahreszeitlich üblich, maßgeblich waren jetzt jedoch vor allem junge Arbeitnehmer, die nach Abschluss ihrer Ausbildung von den Betrieben nicht in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen wurden. Im Altkreis Eschwege waren das im Juli 267 junge Menschen, die jünger als 25 Jahre sind. Das sind 41 mehr als im Vorjahr und entspricht in dieser Altergruppe einer Quote von 9,2 Prozent.

Die Erwerbslosenquote im Altkreis Eschwege stieg im Juli gegenüber dem Vormonat von 6,3 auf 6,4 Prozent. Das ist ein absoluter Anstieg von 46 Personen auf jetzt 1828 Menschen ohne Job. Im gesamten Werra-Meißner-Kreis waren 3287 Menschen im Juli ohne Arbeit, was einer Quote von 6,5 Prozent entspricht.

Mit einer deutlichen Belebung des Arbeitsmarktes rechnet Gerhard Ruch von der Arbeitsagentur Bad Hersfeld spätestens nach dem Ende der Sommerferien. „Die gut ausgebildeten jungen Menschen sind ein Schlüssel zur zukünftigen Fachkräftesicherung und haben nach der Sommerpause sicher schnell neue Arbeitsstellen gefunden.“ Weitere Entlastung erwartet die Behörde durch den Ausbildungs- und Studienbeginn. (salz) Seite 2

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