Klinikum Werra-Meißner: Jahresbilanz weist Gewinn von 1,4 Millionen Euro aus

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Klinikum Werra-Meißner: Jahresbilanz weist Gewinn von 1,4 Millionen Euro aus.

Eschwege. Die Zeit der wirtschaftlichen Schräglage scheint für das Klinikum Werra-Meißner zunächst der Vergangenheit anzugehören.

Die Bilanz des ersten vollen Geschäftsjahres nach der Zusammenführung der Krankenhäuser Eschwege und Witzenhausen zum Klinikum Werra-Meißner weist einen Gewinn des Konzerns in Höhe von knapp 1,4 Millionen Euro aus, der Überschuss des Klinikums liegt bei 1,7 Millionen Euro. „Das ist für ein kommunales Krankenhaus ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Geschäftsführer Christoph Maier.

„Wir sehen eine Verstetigung der Ergebnisse und haben vor allem beim Eigenkapital aufgeholt“, so Landrat Stefan Reuß als Aufsichtratssvorsitzender der Holding. „Das ist eine vernünftige Basis, um auch in Krisenzeiten nicht gleich umgepustet zu werden“. Inzwischen ist der Wert des Unternehmens wieder erheblich nach oben korrigiert worden und liegt jetzt bei 17 Millionen Euro. Nachdem das Klinikum 2006 kurz vor der Insolvenz stand, war es mit nur drei Millionen Euro bewertet worden.

Im Zuge der Fusion waren eine Reihe von Infrastruktur- und Medizinprojekten umgesetzt worden, darunter der Aufbau der Geriatrie und der Kardiologie am Standort Witzenhausen sowie die Zentral-sterilisation und Speiseversorgung in Eschwege.

Von Stefanie Salzmann

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