Klinikum Werra-Meißner nimmt OP-Trakt in Betrieb

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Eschwege. Der Operations- und Intensivtrakt des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege ist fertig. In der übernächsten Woche geht der Neubau in Betrieb.

An diesem Freitag sind Besucher zu einem Rundgang durch die Räumlichkeiten eingeladen. Zwölfeinhalb Millionen Euro hat das Klinikum in den Funktionstrakt einschließlich der Ausstattung mit medizinischem Gerät investiert. „Damit liegen wir absolut im Kostenrahmen“, sagt Unternehmenssprecherin Katinka Thiedemann. In vier mit modernster Einrichtung ausgestatteten Operationssälen und sechs Intensivzimmern werden Patienten in Zukunft behandelt und versorgt.

Ziemlich genau vor zwei Jahren war Baubeginn an der Elsa-Brandström-Straße in Eschwege. Die frühere hauseigene Wäscherei musste für die neuen Räumlichkeiten weichen. Mit der neuen Raumaufteilung und der kompakten Anordnung der Funktionsbereiche kann in dem Klinikum deutlich effizienter gearbeitet werden. Die räumliche Einteilung ist auf die Abläufe abgestimmt. Die Investition wird mit 8,8 Millionen Euro aus Fördermitteln bezuschusst. Den Rest muss die Klinik selbst aufbringen.

Nach dem Nachmittag der offenen Tür am kommenden Freitag ziehen die Klinikmitarbeiter am übernächsten Wochenende um. Die alten Operationssäle werden aufgegeben. Auch die angeschlossene Intensivstation wird in den neuen Trakt verlegt. Neben den vier Zimmern mit jeweils zwei Betten gibt es auch zwei Zimmer mit jeweils einem Bett zur Isolierung von Patienten, von denen eine erhöhte Infektionsgefahr ausgeht. Zur Gewährleistung der Hygienestandards bewegt sich das Klinikpersonal in einer Art Schleusensystem im Einbahnverkehr. Am 17. Dezember nimmt das Krankenhaus den Betrieb im neuen Gebäudeteil auf.

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