Kooperation bei Ärzteausbildung

Klinikum Werra-Meißner und Orthopädische Klinik Heli kooperieren bei Ärzteausbildung

Für Schwerpunktsetzung in Orthopädischer Klinik zuständig: Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin Mavoka Kimbata. Am Klinikum Werra-Meißner ist es Dr. Torsten Fricke, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin.
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Für Schwerpunktsetzung in Orthopädischer Klinik zuständig: Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin Mavoka Kimbata. Am Klinikum Werra-Meißner ist es Dr. Torsten Fricke, Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin.

Bei der Aus- und Fortbildung angehender Fachärzte kooperieren jetzt das Klinikum Werra-Meißner und die Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau. Die Ärzte können durch fast alle Abteilungen der beiden Häuser rotieren.

Werra-Meißner – Das Klinikum Werra-Meißner und die Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau kooperieren künftig bei der Aus- und Weiterbildung von angehenden Fachärzten. Das teilte das Klinikum Werra-Meißner jetzt mit. Diese Kooperation betreffe vor allem die Abteilungen Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Die Idee dahinter sei, den jungen Kollegen ein möglichst vielfältiges und qualitativ hochwertiges Aus- und Weiterbildungsangebot anzubieten. Denn so ergänzen sich beide Kliniken mit ihrem jeweiligen Repertoire.

Breit gefächerte und gute Ausbildungs- sowie Weiterbildungsangebote, sind sich die beiden Geschäftsführer Matthias Adler von den Orthopädischen Kliniken und Christoph Maier vom Klinikum Werra-Meißner einig, sei ein wichtiger Baustein zum Erhalt und Ausbau eines hohen Standards.

Klinikum

Das Klinikum Werra-Meißner bietet mit der Rotation der Ärzte Einblicke in die Bereiche Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Bei der Anästhesie sei laut Maier die anästhesiologische Betreuung eines breiten operativen Angebots besonders reizvoll, außerdem große viszeral-chirurgische Eingriffe, Operationen in der Geburtshilfe, der Urologie und der HNO-Heilkunde. Das Altersspektrum der Patienten reicht von Kleinkindern bis zu Senioren. Nahezu alle modernen Formen der Allgemein- und Regionalanästhesie kämen zur Anwendung.

In der Intensivmedizin werden nahezu sämtliche Beatmungsverfahren, kardio-zirkulatorische Überwachungs- und therapieverfahren sowie Nierenersatzverfahren vorgehalten. Auch besteht in der Notfallmedizin die Möglichkeit zur Teilnahme am Notarztdienst sowie zum Erwerb der entsprechenden Zusatzbezeichnung.

Die Schmerztherapie des Klinikums bietet Einblicke in die Diagnostik und Therapie akuter oder chronischer Schmerzen.

Orthopädische Klinik

In der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau wiederum können Weiterbildungsassistenten, Matthias Adler zufolge, Erfahrungen in den Bereichen Regionalanästhesie, insbesondere kombinierte Spinal- und Epiduralanästhesien, ultraschallgestützte Blockaden peripherer Nerven und Anlage von diversen Schmerzkathetern zur peri- und postoperativen Schmerztherapie sammeln. Dazu kommen die Anwendungen von Blockverfahren. Überdies können gegebenenfalls Wachintubationen angeboten werden. Weiterhin können auch Erfahrungen im Bereich der chronischen Schmerzmedizin sowie in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Tetra- und Paraplegie in der Versorgung und in der Beatmungsentwöhnung (Weaning) von querschnittgelähmten Patienten gesammelt werden.

In diesem Jahr wurden elf zusätzliche High-Care-Intensivbetten mit Beatmungs- und Monitoring-Möglichkeiten in der Klinik Hessisch Lichtenau aufgebaut.

Die Rotation erfolge in gegenseitiger Absprache mit geeigneten und interessierten Weiterbildungsassistenten. Für die Schwerpunktsetzungen sind in der Orthopädischen Klinik der Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, Mavoka Kimbata, zuständig und für das Klinikum Werra-Meißner Dr. Torsten Fricke, Chefarzt Anästhesie und Operative Intensivmedizin.  

Von Stefanie Salzmann

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