18.046 Fälle 2013 behandelt - Jetzt größter Arbeitgeber im Kreis

Klinikum Werra-Meißner: So viele Patienten wie noch nie

+
Die Fallzahlen steigen: Gerade durch die immer älter werdende Bevölkerung ist das Klinikum Werra-Meißner gut ausgelastet.

Eschwege. Die Gesundheitsholding Werra-Meißner hat im Jahr 2013 einen Überschuss von rund 1,1 Millionen erwirtschaftet. Das teilten Landrat Stefan Reuß sowie die Geschäftsführer Prof. Vetter und Christoph Maier gestern dem Kontrollgremium mit.

Der Konzern erreichte eine Gesamtleistung von 65,3 Millionen Euro - rund vier Millionen mehr als im Vorjahr. 2012 hatte die Gesundheitsholding erstmals seit vier Jahren wieder einen Verlust von rund 750.000 Euro gemacht. Mit 1107 Mitarbeitern ist die Gesundheitsholding mittlerweile der größte Arbeitgeber im Kreis. Das Klinikum Werra Meißner, das für 90 Prozent der Umsätze im Konzern verantwortlich ist, verzeichnete 2013 einen Überschuss von über einer Million Euro.

Das liegt an den hohen Fallzahlen im vergangenen Jahr Mit 18.046 Fällen wurden im Klinikum Werra-Meißner mit den Standorten in Eschwege und Witzenhausen noch nie mehr Patienten behandelt als 2013. Für die guten Zahlen gibt es zwei Gründe. Neue Angebote wie die Pneumologie und die Schlafmedizin würden gut angenommen werden. Außerdem sorgt eine immer älter werdende Gesellschaft dafür, dass mehr Menschen in die beiden Krankenhäuser eingeliefert werden. „Für die nächsten zehn bis 15 Jahre wird das auch so bleiben“, sagt Prof. Vetter.

Vergangenes Jahr hatte die Gesundheitsholding knapp 4,8 Millionen Euro in Witzenhausen und Eschwege investiert. Das ist nicht mehr so viel wie im Jahr zuvor (6,3 Millionen Euro), trotzdem sind die Geschäftsführer mit der Modernisierung zufrieden. „Wir sind gut vorbereitet für die Zukunft“, sagte Vetter mit Blick auf die älter werdende Bevölkerung.

 Dem Zusammenschluss mit anderen Krankenhäusern erteilte Reuß nach den positiven Zahlen aus 2013 gestern eine Absage. „Wir stehen gut da und wüssten auch nicht, mit welchem Partner aus der Region wir zusammengehen sollten“, sagte Reuß.

Von Tobias Stück

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am Mittwoch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare