Kommentar zum Bahnübergang: Korrekt, aber falsch

Lasse Deppe über Sicherheit am Bahnübergang

Eschwege. Lasse Deppe über die Sicherheit am Bahnübergang zwischen Eltmannshausen und Oberhone.

Unübersichtlich ist die Situation am Eltmannshäuser Bahnübergang – gelinde gesagt. Mal ärgern sich Autofahrer, die lange warten müssen, ohne dass etwas passiert. Mal ist die Schranke offen, doch ein durchfahrender Zug sorgt für ein mulmiges Gefühl, in den Augen manches Betrachters auch für Gefahr.

Das allein müsste reichen, um die Bahn zum Handeln zu bringen. Gut, das Unternehmen hält sich an die Spiel-, in diesem Fall Verkehrsregeln. Von der dreifachen Absicherung – Schranke, Ampel, Andreaskreuz – ist nur noch Letzteres übrig geblieben. Rechtlich ist man so noch auf der sicheren Seite. Die Sorgen und Beschwerden der Autofahrer zeugen aber von großer Unsicherheit, teilweise auch von Unkenntnis der Verkehrsregeln.

Sich darauf zu berufen, reicht aber nicht. Es benötigt an dieser Stelle eine gute Aufklärung, um allen Beteiligten ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Dazu würden übrigens auch funktionierende Ampeln und Schranken beitragen.

Die Bahn sollte handeln, entgegen ihrem landläufigen Ruf aber bitte nicht mit viel Verspätung. Gefahr ist im Verzug und die Lösung nur eine Reparatur entfernt.

 

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