Konzert der Eschweger Gymnasien: Kulisse wie bei einem Popfestival

Eschwege. Jedes Jahr kurz vor den Sommerferien treten die Eschweger Gymnasien mit ihrem traditionellen Sommerkonzert vor einem großen Publikum auf. Und so versammelte sich an diesem Mittwochabend in der Stadthalle ein erwartungsfrohes Publikum, das den großen Saal füllte.

Und jener unter den Zuschauern, die schon öfters bei den Sommerkonzerten war, wusste schon, was kommen würde, denn das Konzert läuft seit Jahren nach dem gleichen Schema: Vororchester, Chor I, Chor Jahrgang 7, Pause, und dann das große Blasorchester „Tunes of Wind“ und Chor II.

Die musikalischen Leiter, die Jahr für Jahr die riesige Aufgabe bravourös meistern, die große Zahl der (in der Mehrzahl) Schülerinnen und Schüler auf den Punkt fit für das Konzert zu bekommen, waren wie seit vielen Jahren die Musiklehrer Anke Salzburger für die Bläser und Andreas Worm, der unter den Schülern so etwas wie den Status eines Superstars genießt, für die Chöre.

Die Schülerinnen machten dem musikalischen Engagement der Eschweger Gymnasien alle Ehre. Schon am Anfang des Konzerts überzeugte das Vororchester, das mit einem einfühlsam gespielten schwedischen Frühlingslied das Konzert eröffnete. Der über hundertköpfige Chor I begeisterte das Publikum mit vier Liedern und (wie ab jetzt alle auftretenden Gruppen) einer laut verlangten Zugabe. Der Chor Jahrgang 7 glänzte in diesem Jahr ganz besonders und beendete seinen Auftritt mit „The Sound of Silence“ als Zugabe.

Sommerkonzert der Eschweger Gymnasien in der Stadthalle

Nach der Pause spielte das Bläserensemble „Tunes of Wind“ stark auf – und bot bei „The Pink Panther“ ein bisschen Show mit dem Auftritt des rosaroten Panthers persönlich. Und beim Chor II waren alle Begeisterungsdämme gebrochen: Der Saal glich der lärmenden Kulisse eines Pop-Festivals.

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