Einsatzkräfte betreuten Bewohner einer Notunterkunft und arbeiteten im Stab

Kreis-DRK im Einsatz für Flutopfer

Im Einsatz: Mit geländegängigen Lastwagen bringen die DRK-Helfer aus dem Werra-Meißner-Kreis die Lunchpakete zu den Einsatzkräften. Fotos: privat

Eschwege. Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Werra-Meißner-Kreis sind jetzt vom Hochwassereinsatz in Havelberg aus Sachsen-Anhalt zurückgekehrt.

Durstlöscher: Palettenweise Wasser und andere Getränke werden an die Helfer in den Flutgebieten verteilt.

Eine Woche waren die Helfer im Einsatz und gehörten zu den 130 hessischen Rotkreuzlern, die im Landkreis Stendal ehrenamtlich gegen die Wassermassen und die Folgen der Flut kämpften.

Zu den Aufgaben gehörten die Mitarbeit im Einsatzstab, vor allem aber der Dienst in einer Notunterkunft, in der rund 50 Hochwasseropfer betreut wurden. Darüber hinaus unterstützten die Männer und Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis die Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Polizei und des Technischen Hilfswerkes (THW), sorgten beispielsweise für Verpflegung. In Spitzenzeiten verpackten die Rotkreuzler täglich 2800 Lunchpakete und kochten 1600 warme Mittagessen.

Mit teilweise geländegängigen Fahrzeugen wurden Speisen und Getränke morgens, mittags und abends zu den Helfern an den Deichen gefahren. 17 500 Essen wurden hergestellt und ausgefahren, über 34 Tonnen Lebensmittel verarbeitet. „Im Basislager in Havelberg spielten die verschiedenen Fachbereiche hervorragend zusammen“, bewertet Mathias Haas vom DRK-Landesverband Hessen den Einsatz in dem ostdeutschen Katastrophengebiet.

„Eine überaus anstrengende Woche liegt hinter uns, und wir waren froh, wieder zu Hause zu sein“, sagte Haas bei der Rückkehr aus Sachsen-Anhalt. „Wir würden diese Strapazen aber auf jeden Fall sehr gerne wieder auf uns nehmen, wenn wir wieder gebraucht werden.“ (hs)

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