Neues Verwaltungszentrum in Eschwege

Werra-Meißner-Kreis ruft Architekten zum Wettbewerb auf

Eschwege. In einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb sollen Architekten bis März kommenden Jahres Ideen für das neue Verwaltungszentrum des Werra-Meißner-Kreises am Schlossplatz in Eschwege entwickeln. In sechs Eckpunkten hat der Finanzausschuss des Kreistages gestern die Bedingungen für den Architektenwettbewerb festgelegt. Die entsprechende Beschlussempfehlung wird das Kreisparlament während seiner Sitzung am Freitag beraten.

Sieben Millionen Euro will der Kreis für das Zentrum ausgeben. Für 139 Beschäftigte entsteht auf einer Grundfläche von 1260 Quadratmetern Büroraum in 87 Einzel- und 26 Doppelzimmern. Hinzu kommen sieben Besprechungs- und sechs Sozialräume sowie sanitäre Einrichtungen. Für die politischen Gremien soll ein 160 Quadratmeter großer Sitzungssaal eingeplant werden. Im gegenüberliegenden Landgrafenschloss sollen nach der Fertigstellung des Neubaues von den heute 125 Mitarbeitern noch 79 untergebracht werden.

In die Planungen einbezogen sind das Schlosshotel sowie das Verwaltungsgebäude II. Zulässig ist Gebäudesanierung im Bestand, aber auch der Teil- oder Komplettabriss der vorhandenen Gebäude. „Der Erhalt der bestehenden Bausubstanz wird ausdrücklich begrüßt“, heißt es in dem Eckpunktekatalog. Das müsse allerdings bautechnisch, städtebaulich, energetisch und finanziell darstellbar sein.

Bis kommenden Monat müssen die Teilnehmer am Wettbewerb Grobskizzen für die Vorauswahl einreichen. Bis März sind Pläne vorzulegen und ein Modell zu präsentieren. Die Jury tagt im April, im Juni wird der Architektenauftrag erteilt.

An Preisgeldern soll der Kreistag am Freitag während seiner Sitzung in Reichensachsen, Beginn ist um 14 Uhr, insgesamt 75 000 Euro bewilligen. Der Sieger bekäme 33 750 Euro. Hintergrund, Zum Tage

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