Kreis treibt die Integration über mehr als 200 Vereine voran

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Der Werra-Meißner-Kreis fragt derzeit bei Organisationen, Vereinen und Institutionen bestehende Angebote für Flüchtlinge ab. Ziel ist es, die Integration in der Region voranzutreiben und eine Grundlage für Entscheidungen in der Integrationspolitik zu schaffen. Über 200 Vereine im Kreis hat die Freiwilligenagentur Omnibus per E-Mail aufgefordert, an der Internetbefragung teilzunehmen.

Ein Überblick – „Masterplan Integration“ genannt – soll helfen, Unterstützer zu vernetzen. Dafür hat der Kreis in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur bereits in der vergangenen Woche seine Kurz-Befragung zum Thema „Soziales Engagement und Integration in Vereinen“ gestartet. Der Fragebogen bietet Vereinsvertretern zusätzlich die Möglichkeit, auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. In Rücksprache mit allen Beteiligten werden diese dann auf der Internetseite www.integrationsnetz-wmk.de veröffentlicht und für jeden zugänglich gemacht. Erste Rückmeldungen sind bereits eingetroffen.

„Wir wollen vor allem einen Überblick bekommen, wo wir mit den Angeboten zur Flüchtlingshilfe im Kreis derzeit stehen. Dafür gab es bislang keine Datengrundlage“, erklärt Kathrin Beyer von der Freiwilligenagentur. Zudem biete die Befragung den Vereinen die Möglichkeit, Unterstützung einzufordern. „Es gibt Vereine, die wollen gerne Hilfe anbieten, wissen aber noch nicht genau wie“, sagt Beyers Kollegin Gudrun Lang, „da setzen wir dann an.“ Vor allem Sportvereine haben in jüngerer Vergangenheit mit Integrationsangeboten auf sich aufmerksam gemacht.

Vereinsvorstände im Werra-Meißner-Kreis sind aufgefordert, den Fragebogen bis spätestens Sonntag, 24. Januar, auszufüllen. Zu finden ist er auf der Homepage der Freiwilligenagentur unter: freiwilligenagentur-wmk.de

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