Im Kreis werden mehr billige Häuser verkauft

Werra-Meißner. Im Werra-Meißner-Kreis wurden im vergangenen Jahr deutlich mehr Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft als in den Jahren zuvor.

Das geht aus dem aktuellen Immobilienmarktbericht des Amts für Bodenmanagement in Homberg/Efze vor, das auch für den Werra-Meißner-Kreis zuständig ist. 372 dieser besonders bei Familien beliebten Häuserarten wurden 2016 verkauft. 2015 waren es noch 268, vor drei Jahren sogar nur 110.

Obwohl mehr Häuser verkauft wurden, ist der Durchschnittspreis pro Immobilie gesunken. Zahlten die Hauskäufer 2015 im Durchschnitt noch rund 99 000 für das neue Eigenheim, waren es im vergangenen Jahr nur noch 93 600 Euro. 2013 lag der Durchschnittspreis sogar noch bei 105 000 Euro. Diesen Trend hat das Amt für Bodenmanagement auch für die anderen beiden untersuchten Landkreise Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg ausgemacht. „Diese Entwicklung lässt auf einen verstärkten Handel im unteren Preisniveau schließen“, sagt Helmut Welsch, Sprecher des Amts für Bodenmanagements.

Am meisten zahlte man im vergangenen Jahr für Häuser in Herleshausen. Durchschnittlich 175 000 Euro überwiesen hier die Käufer an den Vorbesitzer. Es folgen Eschwege (153 913), Sontra (146 714) und Witzenhausen (144 479). Am günstigsten waren Objekte in Berkatal (45 000 Euro), Weißenborn (51 500) und Waldkappel (70 125). Zum Vergleich: Im Schwalm-Eder-Kreis kosten In Gudensberg und Guxhagen Immobilien im Schnitt 201 000 Euro, in Schwarzenborn 28 000 Euro.

Spitzenplätze in diesem Drei-Kreise-Vergleich nehmen die Städte Witzenhausen (130) und Bad Sooden-Allendorf (109) ein. Hier wurden die meisten unbebauten Grundstücke verkauft. Die meisten bebauten Grundstücke wurden in Bad Hersfeld (162) verkauft. Eschwege folgt hier mit 136 Objekten.

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