Stadtverordnetenversammlung berät  am 4. Mai SPD-Antrag

Kreisel sollen neu gestaltet werden

Trauriger Anblick: Der Kreisel am Stadtbahnhof ist eher nüchtern gehalten. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Eschweger SPD will die Kreisel am Bahnhof, am Leimentor und am Dünzebacher Tor umgestaltet haben. „Momentan machen die Verkehrsinseln einen traurigen Eindruck", sagt Fraktionsvorsitzender Alexander Feiertag.

Schon in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 4. Mai, soll sich das Parlament mit einem entsprechenden Antrag der Sozialdemokraten befassen.

„Der Magistrat der Kreisstadt Eschwege wird beauftragt, die Verkehrskreisel gestalterisch an den im Eschweger Becken vorrangig und markant in Erscheinung tretenden geologischen Gesteinen auszurichten“, heißt es im Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion. Das Eschweger Becken sei an seinen Horizontlinien im Wesentlichen durch Gesteine des Muschelkalks, des Buntsandsteins und durch Basalt bestimmt, so Feiertag. Die drei Kreisel könnten durch gestalterischen Bezug zu jeweils einem dieser drei geologischen Typen die Landschaftsausstattung im Kern repräsentieren. Jedes dieser Ausgangsgesteine biete spezifischen Pflanzenbeständen entsprechende Standorte. Einige besonders standorttypische Arten seien für die Gestaltung zu berücksichtigen. Letztlich solle das geologische Ausgangsmaterial noch gut erkennbar sein, zumal allein über die unterschiedliche Gesteinsfarbe Akzente gesetzt werden könnten. Feiertag: „Durch eine eher zurückhaltende Bepflanzung kann der Pflegeaufwand gering gehalten werden.“

Die Stadtverordnetenversammlung kommt am Donnerstagabend in der Stadthalle zusammen. Beginn der Sitzung ist um 19 Uhr. Die Abgeordneten werden unter anderem über die Beteiligung der Stadtwerke Eschwege, einer einhundertprozentigen Tochter der Kreisstadt, am Windpark Stiftswald bei Kaufungen reden. Eine Beteiligung zwischen zehn und 24,9 Prozent soll sich zwischen 1,51 und 3,76 Millionen Euro kosten. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare