Wo die Jüngsten satt werden

Kreisstadt Eschwege stellt die besonderen Angebote für Familien vor

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Familienstadt: Bürgermeister Alexander Heppe (Zweiter von links) sowie die Mitarbeiter (von links) Silke Rottstädt, Paula Zacher, Ricarda Feigenspan und Jannis Kummer stellen die Familienangebote vor.

Eschwege – „Wir wollen das anbieten, was Familien benötigen“, sagt Jörn Engler, der bei der Stadt Eschwege den Fachbereich Familie und Soziales leitet. Er wies gestern bei der Präsentation der besonderen Familienangebote auf die Zertifizierung als familiengerechte Stadt hin.

Familienkarte

45 Partner machen inzwischen bei der Familienkarte mit. Sie ist seit 2007 auf dem Markt, kostet sieben Euro inklusive Partnerkarten und gewährt den Inhabern Vergünstigungen bei Handel und Dienstleistern. Bürgermeister Alexander Heppe nannte sie am Freitag „ein langjähriges gutes Angebot, mit dem Rechnung getragen werde, dass Familie teuer ist“. Zugriff darauf haben Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren.

Familienkarte Plus

Seit drei Jahren bietet die Kreisstadt die Familienkarte Plus an. „Familien, die wenig Geld haben“, so Engler, würden damit angesprochen. Bedingung: Inhaber kann nur werden, wer Transferleistungen wie Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II bezieht. 540 Karten wurden ausgegeben. Stadtbusfahren ist damit zu vergünstigten Preisen möglich, bei kulturellen Veranstaltungen gelten reduzierte Ticketpreise.

Wickeln und Stillen

In einem Faltblatt listet das Familienbüro auf, wo in Eschwege Eltern ihren Kindern Windeln wechseln und Mütter ihre Babys stillen können. Auch öffentliche Toiletten – kostenlos und kostenpflichtig – sind aufgeführt. Dreizehn meist öffentliche Einrichtungen, aber auch einige wenige Ladengeschäfte sind aufgelistet. Gaststätten fehlen komplett. Bürgermeister Heppe wünscht sich, dass viele Geschäftsinhaber und Gastronomen mitmachen. „Im Jahr 2019 sollte jeder in einer Gaststätte Nahrung aufnehmen können“, sagte er.

Elterngeld

Die Regelungen in Zusammenhang mit der Beantragung von Elterngeld sind vielfältig. Worauf Väter und Mütter achten müssen, wird am 28. März ab 17 Uhr im Rathaussaal erklärt.

Ferienspiele

40 Kinder können an den Ferienspielen vom 23. bis 26. April in der Humboldt-Schule teilnehmen. Betreuung wird angeboten von 7.30 bis 17 Uhr.

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