In der Kreisstadt fehlen Wahlhelfer

Helene Fischer stört die Bürgermeisterwahl in Eschwege

Eschwege. In Eschwege mangelt es an Wahlhelfern für die Bürgermeisterwahl Anfang Juni, noch würden mindestens 70 Helfer fehlen. „Nur die Hälfte der angeschriebenen Bürger hat sich zu dem Ehrenamt bereiterklärt“, berichtet Gemeindewahlleiterin Dagmar Schade-Kurz. 180 Männer und Frauen werden benötigt, 110 haben sich inzwischen bereiterklärt, den Urnengang am 7. Juni, sowie die mögliche Stichwahl zwei Wochen später zu betreuen.

Besondere Problematik: Der Wahlsonntag folgt auf einen sogenannten Brückentag. „Viele Menschen haben einen Kurzurlaub geplant und aus diesem Grund abgesagt“, so Schade-Kurz. Viele hätten auch mit dem Hinweis auf bereits gekaufte Konzertkarten verzichtet. Schade-Kurz: „Helene Fischer tritt in Hannover auf.“ Außerdem locke der Hessentag die Eschweger.

In Witzenhausen gibt es das Problem nicht. „Wir haben immer genug Interessenten“, sagt Bürgermeisterin Angela Fischer, „außerdem arbeiten wir eng mit den Parteien zusammen.“ Wie in allen anderen hessischen Städten und Gemeinden werden für die Kommunalwahl im kommenden Jahr, die voraussichtlich am 6. März stattfinden wird, Helfer benötigt. Die Benennung von Wahlhelfern durch die Parteien habe stets gut funktioniert. Schwierig sei das bestenfalls mal bei Europawahlen gewesen“, sagt die Bürgermeisterin.

„Wir freuen uns natürlich auch immer, wenn sich Bürger von sich aus als Wahlhelfer bewerben“, so Fischer. Das sieht ihr Amtskollege Wilhelm Gebhard ebenso. Wer in Wanfried dem öffentlichen Aufruf folge - und das sei in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen - sei willkommen und werde in der Regel auch akzeptiert. Ansonsten würden die Wahlhelfer in den Stadtteilen über die Ortsbeiräte rekrutiert und in der Kernstadt in Kooperation mit den Parteien gefunden.   Hintergrund, Seite 2, Zum Tage

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