Verwaltungsgebäude in Eschwege und Witzenhausen werden modernisiert

Kreistag: 14 Millionen für Schlosssanierung

Bad Sooden-Allendorf. Das Landgrafenschloss in Eschwege wird saniert und das Verwaltungsgebäude II sowie das Kreishaus in Witzenhausen ebenfalls. Das hat der Kreistag Werra-Meißner während seiner Sitzung am Montag beschlossen.

Knapp 14 Millionen Euro wird das Vorhaben kosten, das auf fünf Bauabschnitte angelegt ist. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird von den Planern Ende 2018 gerechnet.

SPD, CDU, Bundnis 90/Die Grünen und die FDP votierten für das Projekt, die Freie Wählergemeinschaft enthielt sich, die Linken votierten dagegen. „Unsere Generation hat einen historischen Auftrag“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Quanz und bezog das auf die Erhaltung des 650 Jahre alten Schlosses mit für Eschwege stadtbildprägender Funktion.

Und Quanz ging in seiner Einschätzung der Bedeutung des Millionenprojektes einen Schritt weiter: „Es geht nicht nur um die Sanierung, sondern um ein Folgenutzungskonzept. Wir wollen, dass die Verwaltung effizienter wird.“

Begonnen wird schon im Juli mit den Arbeiten am Kreishaus in Witzenhausen. 250 000 Euro sind dafür eingeplant. Barrierefreiheit und zusätzliche Büroräume sind das Ziel der Sanierung und Modernisierung am Verwaltungsaußensitz. In Eschwege stehen zunächst die Arbeiten am Verwaltungsgebäude II auf dem Programm. Für 2,5 Millionen Euro entstehen zusätzliche Büros, Barrierefreiheit wird hergestellt und energetisch saniert.

Ende kommenden Jahres beginnt dann die in drei Phasen eingeteilte eigentliche Schlosssanierung. Dabei steht neben der Erhaltung der historischen Bausubstanz vor allem die Modernisierung der Räume im Vordergrund. Barrierefreiheit ist auch hier ein wichtiges Anliegen, der Brandschutz ebenfalls. Rund elf Millionen Euro sind für die in drei Abschnitte eingeteilte Schlosssanierung eingeplant. Kosteneinsparungen wird es allerdings auch geben.

Von Harald Sagawe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare