K+S: Runder Tisch darf sich nicht auflösen

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Kassel/Werra-Meißner. Steht der runde Tisch zur Werra-Versalzung vor dem Ende? Prof. Dr. Hans Brinckmann, Leiter des Gremiums, hat Anfang voriger Woche laut darüber nachgedacht.

Am Freitag äußerte sich der Kasseler K+S-Konzern: Die länderübergreifende Runde von Politik, Behörden, Anliegern und Experten aufzulösen, stehe nicht im Ermessen Brinckmanns.

Dr. Ludger Waldmann, Leiter Forschung und Entwicklung der K+S AG: „Auch für die zweite Phase seiner Arbeit ist der runde Tisch 2011 von den Initiatoren, also den Ländern Hessen, Thüringen sowie K+S eingesetzt worden. Seine Arbeit als Dialog- und Informationsplattform mit dem Ziel, einen Konsens zu finden, hält unser Unternehmen auch weiter für wichtig.“ Eine Auflösung könnten allenfalls die Initiatoren verabreden.

Am kommenden Dienstag tagt der runde Tisch in Beverungen - mit öffentlicher Diskussion über die in diesem Bereich am Fluss heiß diskutierte und kritisierte Entsorgungs-Pipeline an die Oberweser. Mit Blick auf diesen Termin und den steigenden Zeitdruck hatte Brinckmann in der festgefahrenen Debatte zur langfristigen Entsorgung der Kali-Abwässer aus dem Werrarevier ein starkes Signal der Politik gefordert. Ohne Bewegung zu einer machbaren Lösung müsse der runde Tisch darüber nachdenken, „die Bücher zuzumachen“, so Brinckmann wörtlich. (wrk)

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