Kulturverein Dialog feiert in Eschwege das russische Neujahrsfest

Neujahrsfest: Der russisch-deutsche Kulturverein Dialog feiert im Gemeindehaus der Auferstehungskirche in Eschwege mit einer märchenhaften Geschichte. Foto: LENA PHILIPPENT

Die Besucher des russischen Neujahrsfestes wurden am Samstagnachmittag in Eschwege durch eine märchenhafte Geschichte geführt, die auf Deutsch und Russisch erzählt wurde.

Die Besucher erlebten das Fest mit einem Theaterspiel, mit Bauchtanz oder Salsa mit der Übergabe des Jahres des Schweines zu dem Jahr der Ratte.

Der russisch-deutsche Kulturverein Dialog hatte dazu in das Gemeindehaus der Auferstehungskirche zum Tanzen, Spielen und Singen eingeladen. Die Veranstalter und Vorsitzenden, Valeri Lillmann, Irene Stebner und Larissa Friman sowie die Gemeindemitglieder Natalia Schäfer, Elena Walth und die Tanzlehrerin Svetlana Lillmann organisierten den Nachmittag.

Gemeinsam mit den Kindern besiegten die Ratte und die Schweinchen im Laufe der Geschichte die böse Hexe Bastinda, die darauf aus war, das Fest zu verderben, in einem Spiel, in dem sie Wasser sammeln mussten, um die böse Hexe zum Schmelzen zu bringen. Als das geschafft war, versammelten sich alle Kinder, um nach dem russischen Weihnachtsmann, dem Väterchen Frost und seiner Gehilfin und Enkelin Snegurotschka, die auch Schneemädchen oder Schneeflöckchen genannt wird, zu rufen, um von ihm beschert zu werden.

Ganz im Sinne der russischen Tradition kamen die Symbolfiguren aus dem Wald, um gemeinsam mit den Kindern zu feiern und zu spielen. Mit viel Lust und Freude spielten sie gemeinsam mit den Kindern Plumpsack, Seilziehen, Katz und Maus und hielten die erste Schneeschlacht ab. Anschließend tanzten Groß und Klein den Entchentanz.

Zum Ende der Feier bekam jedes Kind von Väterchen Frost, seiner Enkelin und den kleinen Schweinchen Geschenke. Väterchen Frost brachte aber bei dieser Feier nicht nur den Kleinen etwas Schönes mit, auch eines der älteren Gemeindemitglieder, Marta Walth, trug ein Gedicht vor und erhielt ein Geschenk von ihm. Nachdem jedes Kind ein Geschenk in den Händen hielt, bedankten sie sich bei Väterchen Frost und seiner Helferin und verabschiedeten ihn.

Zum Ende des Neujahrsfestes lud der Verein für den 18. Januar zur Feier seines 15-jährigen Bestehens ein.

VON LENA PHILIPPENT

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