Eschwege ist Finanz-Primus - Land lobt Kommunen

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Lobt Gemeinden: Hessens Finanzminister Thomas Schäfer. 

Eschwege. Hessens Städte und Gemeinden haben zum dritten Mal in Folge finanzielle Überschüsse erwirtschaftet. An der Spitze im Kreis liegt Eschwege mit einem Plus von sechs Millionen.  

Werra-Meißner – Zum dritten Mal in Folge haben Hessens Kommunen im vergangenen Jahr einen Überschuss erwirtschaftet. Der ist landesweit mit einem Plus von mehr als 820 Millionen Euro der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2008, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Innenminister Peter Beuth (beide CDU).

Nur zwei Kommunen im Minus 

Zu dem positiven Ergebnis haben auch ein Großteil der Kommunen im Werra-Meißner-Kreis beigetragen. Wie einer aktuellen Aufstellung des Statistischen Landesamtes Hessen zu entnehmen ist, schlossen bis auf zwei Kommunen alle das vergangene Jahr mit einem Plus in mindestens fünfstelliger Höhe ab.

Insgesamt 18 Millionen Gewinn 

Insgesamt gut 18 Millionen Euro Gewinn haben die Kommunen im vergangenen Jahr gemacht. Primus unter den Kommunen ist die Kreisstadt Eschwege, die ein Plus von rund 6,05 Millionen Euro zu verzeichnen hat. Auf Platz zwei rangiert Hessisch Lichtenau mit gut 3,35 Millionen Euro vor Witzenhausen mit mehr als 1,93 Millionen Euro. Mit noch gut 71 000 Euro Gewinn ist Herleshausen die Kommune mit dem geringsten Plus. Der Werra-Meißner-Kreis schließt 2018 mit gut 3,16 Millionen Euro plus ab.

Defizite nur in Wehretal und Ringgau

Die beiden Kommunen, die das Jahr 2018 mit einem Defizit abgeschlossen haben, sind Ringgau mit knapp 101 000 Euro minus und Wehretal mit gut 59 000 Euro minus.

Die Konsolidierung der Haushalte ist laut Finanzminister Schäfer dem Kommunalen Schutzschirm, der Hessenkasse und den Kommunalen Investitionsprogrammen zu verdanken.

Nur ein Drittel der Gemeinden in Hessen haben Ausgleich geschafft

Laut Innenminister Beuth haben noch 2014 gerade einmal ein Drittel der hessischen Kommunen einen ausgeglichenen Haushalt gehabt, im Jahr 2017 seien es bereits 90 Prozent gewesen, im vergangenen Jahr fast 100 Prozent. Dazu beigetragen hätten neben den Konsolidierungsvorgaben der Landesregierung auch die gute wirtschaftliche Entwicklung und die Disziplin der hessischen Kommunen. (nde)

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