1. Mai

Landrat zum Tag der Arbeit: „Erfahrung der Solidarität bewahren“

Zum Tag der Arbeit am heutigen 1. Mai erklärt Landrat Stefan Reuß,  dass die Bedeutung des Tags der Arbeit zu Corona-Zeiten eine sehr große ist. 

„Haben wir doch in den letzten Wochen erleben müssen, wie verletzlich unsere Gesellschaft und damit auch unsere Arbeitswelt ist.“ Viele Menschen seien finanziell und durch Beschränkungen im täglichen Umgang und der Teilhabe am öffentlichen Leben durch die Corona-Pandemie betroffen, so Reuß.

Es gelte, am Tag der Arbeit darüber nachzudenken, „in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen. Welche Erfahrungen der letzten Wochen können wir nutzen, um etwas positiv in unserer Gesellschaft zu verändern.

Stefan ReußLandrat Werra-Meißner-Kreis

Gerade die Erfahrung der großen Solidarität und des gegenseitigen Verantwortungsbewusstsein, sollten wir, so finde ich, dringend bewahren. Ich wünsche daher allen, dass Sie sich bewusst machen, dass es für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung wichtig ist, dass Arbeitnehmerrechte und das solidarische Zusammenspiel von Unternehmen und Arbeitnehmer unverzichtbar sind.“ Nur gemeinsam ist es laut dem Landrat möglich, positiv aus der Corona-Pandemie herauszukommen und die mit sich bringenden wandelnden Verhältnisse meistern. „Oberste Priorität muss dabei haben, dass die Menschen von ihrem Erarbeiteten leben können. Dies gilt umso mehr, als dass wir wissen, dass die vielen Einschränkungen und vielen Begrenzungen auch viele Sorgen und Nöte hervorrufen.“ Und weiter: „Nur gemeinsam können wir wieder erstarken und können entsprechend positiv unsere Arbeitswelt auch für die Zukunft gestalten.“

Der 1. Mai gebe auch ein Signal. „Ein Signal der Zuversicht, aber auch ein Signal der Zukunftssicherung, das wir dabei alle wieder mitnehmen und uns positiv ausrichten für das, was nach Corona kommen mag“, so Reuß.

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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