Landrat Stefan Reuß würdigt Ehrenamt bei Besuch bei Eschwege hilft - Initiative vor Umzug

Zu Gast bei „Eschwege hilft“: Landrat Stefan Reuß (links). Bei „Eschwege hilft“ arbeiten über 30 ehrenamtliche Frauen und Männer zweimal wöchentlich. Foto: Karl Montag/nh

Höchste Anerkennung für das Ehrenamt gezollt hat Landrat Stefan Reuß nun bei einem Besuch der Initiative „Eschwege hilft“.

Aus der Hilfe für Flüchtlinge seit dem Jahr 2015 habe sich eine ehrenamtliche Institution herausgebildet, die für alle Menschen – nicht nur in Eschwege, sondern auch für den Kreis – da sei. Die Arbeit soll auch am neuen Standort, dem Haus Lilje an der Wendischen Mark, gewohnt engagiert fortgeführt werden.

Karl Montag, Mitglied der ersten Stunde, gab anlässlich des Besuchs einen kurzen Abriss über die vergangenen fünf Jahre, in denen sich „Eschwege hilft“ ständig weiterentwickelt habe. Weiterhin lernte Stefan Reuß nicht nur die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit kennen, sondern erlebte mit, von wie vielen Menschen die Institution an nur einem Nachmittag besucht wird. „Dabei traf er nicht nur Hilfe suchende Menschen an, sondern sprach auch mit Menschen aus Eschwege und dem Kreis, die gerade Spenden vorbeibrachten“, teilt Karl Montag mit. So unter anderem ein Ehepaar aus Altenburschla, das einen ganzen Kofferraum voller guter Kleidung ihrer Söhne vorbeibrachte.

Von den Verantwortlichen wurde Landrat Stefan Reuß zum gemeinsamen Kaffeetrinken eingeladen – es gab selbst gebackene Frankershäuser Mohntorte von Helga Schindewolf zu verkosten. Stefan Reuß übergab eine Spende und kündigte an, dass er „Eschwege hilft“ nach erfolgtem Umzug an die Wendische Mark im Haus der Firma Lilje besuchen werde.

„Eschwege hilft“ trägt sehr zur Integration bei, weil hier nicht nur Dinge des alltäglichen Lebens zu finden sind, sondern weil auch viele zwischenmenschliche Kontakte entstehen, aus denen sich weitere Hilfen zur Integration entwickeln. „Das betrifft nicht nur geflüchtete Menschen“, sagt Karl Montag. „Es betrifft auch Menschen aus unserer Nachbarschaft, die allein leben oder sich allein gelassen fühlen.“ Franky Daumann erklärte, dass „Eschwege hilft“ durch Kleider- und Sachspenden auch arme Menschen in Rumänien und anderen Ostblockstaaten unterstützte.  red/esp

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