Großer Streusalzverbrauch und viele Arbeitsstunden geleistet

Langer Winter kostet Kommunen viel Geld

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Werra-Meißner. Der Winter im Werra-Meißner-Kreis hat viel Geld gekostet. Die Straßenmeistereien Meißner, Ringgau und Witzenhausen haben etwa 9000 Tonnen Salz gestreut und 5000 Einsätze gefahren. Das ist dreimal so viel wie im Jahr zuvor, teilte Hessen Mobil mit.

Auch die Städte und Kommunen haben mehr ausgegeben. Der Winterdienst kostete die Stadt Witzenhausen in diesem Jahr rund 190 000 Euro und damit fast fünf Mal so viel wie noch im Jahr zuvor. Das teilte Christian Pfaff, stellvertretender Bauhofleiter auf Anfrage mit. Für Mitarbeiter, Maschinen und Streusalz, habe die Stadt 2011/2012 nur 37 000 Euro gezahlt. „Bislang wurden 3000 Arbeitsstunden geleistet“, sagt Pfaff. Ähnliches berichtet auch Bauhofleiter Albert Rimbach aus Eschwege. „Wir haben 1250 Tonnen Salz verbraucht. Vor einem Jahr waren es 350 Tonnen.“ Während Eschwege im Jahr 2011/2012 30 Einsätze fuhr, waren es in diesem Winter 105 Einsätze. Insgesamt habe die Stadt 700 000 Euro für den Winterdienst ausgegeben. Zum Vergleich: im Jahr zuvor waren es 280 000 Euro.

„Der Baubetriebshof hat von Oktober bis März 3820 Stunden geleistet und 473 Tonnen Salz verbraucht“, berichtet Berthold Ostermann, Fachbereichsleiter der Stadt Hessisch Lichtenau. Insgesamt habe die Stadt rund 167 000 Euro augegeben. „Wir haben doppelt so viele Stunden geleistet wie im Jahr zuvor.“

Viel zu tun gab es auch in Großalmerode. „Wir haben 55 Einsätze gefahren, das ist doppelt so viel, wie in den Wintern zuvor“, sagte Bürgermeister Andreas Nickel. Es seien 470 Tonnen Streusalz verbraucht worden. Zum Vergleleich: 2011/2012 waren es nur 111 Tonnen Streusalz.

Bad Sooden-Allendorf hat mit 35 000 Euro gut ein Drittel mehr für Streusalz ausgegeben, sagt Bauamtsleiter Helmut Franke. „In den Jahren 2006 bis 2011 waren es im Schnitt 25 000 Euro.“ Im Vergleich zum Vorjahr habe es 18 Einsätze mehr gegeben. (akh/alh) ZUM TAGE, SEIT 2

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