Die Stadtverwaltung ruft alle Bürger auf, Pläne für die Gestaltung des Kreisverkehrs einzureichen

Leimentor-Kreisel mitgestalten

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Luftaufnahme: Der neue Kreisverkehrsplatz Am Leimentor wurde erst im Sommer asphaltiert, nun soll auch die Mittelinsel schön gestaltet werden. In einem Ideenwettbewerb können sich die Bürger an der Gestaltung beteiligen. 

Eschwege. Als Tor zur Altstadt soll der Kreisverkehrsplatz Am Leimentor attraktiver gestaltet werden. Die Stadtverwaltung hat deshalb alle Bürger aufgerufen ihre Ideen zur Gestaltung der Mittelinsel einzubringen.

„Wir wollen die Wünsche der Bürger in die Planungen mit einbeziehen“, sagt Gudrun Wolff vom Fachdienst Stadtplanung. Auch Bürgermeister Alexander Heppe berichtete in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung noch einmal über den Wettbewerb: „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele daran beteiligen - vielleicht auch der ein oder andere Stadtverordnete mit seinen Angehörigen.“

Die Ergebnisse des Wettbewerbes sollen dann in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. „Dann werden wir auch versuchen, die jeweiligen Kosten ungefähr zu benennen“, sagt Wolff. Denn der Umgestaltung seien natürlich aufgrund der schwierigen Haushaltslage finanzielle Grenzen gesetzt.

Zudem müssen einige Punkte von den Planern beachtet werden: So dürfen aus Sicherheitsgründen keine starren Hindernisse gegenüber den auf den Kreisverkehr einmündenden Straßen aufgestellt werden. Ebenfalls nicht erlaubt sind Werbeanlagen. Zu beachten ist ebenfalls, dass es auf der Insel weder einen Strom- noch einen Wasseranschluss gibt, so dass beispielsweise ein Brunnen nicht in Frage kommt. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Einsendefrist für den Wettbewerb ist der 28. Februar. Die Unterlagen sollen ohne Namen mit einer sechsstelligen Kennzahl versehen in einem verschlossenen Umschlag, auf dem ebenfalls die Kennzahl stehen soll, eingereicht werden. Zudem sollen die Teilnehmer zugleich eine Urheberrechtserklärung abgeben, in der sie versichern, dass sie der geistige Urheber sind und dass die Pläne weiterverwendet werden dürfen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt unter www.eschwege.de.

Von Diana Rissmann

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