5Bugs, Das Pack, Society und King Kreischer zu Gast im E-Werk

Zum letzten Mal richtig Vollgas

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Die 5Bugs spielten ihr viertletztes Konzert ihrer Karriere im Eschweger E-Werk und begeisterten ihre Fans, die aus der gesamten Region kamen.

Eschwege. Ihrem Tourmotto „Mit Pauken und Trompeten“ machten die 5Bugs am Freitagabend alle Ehre: Sie gaben eineinhalb Stunden alles, um ihren Fans einen ordentlichen Abschied zu bereiten. Im Mai verkündete die Band aus Berlin ihre Trennung nach elf Jahren, natürlich nicht, ohne sich angemessen von ihren unzähligen Fans in ganz Deutschland zu verabschieden. Ihr Konzert im Eschweger E-Werk war die viertletzte Show ihrer Karriere.

Die 5Bugs waren in den vergangenen Jahren oft auf dem Open Flair, aber auch im E-Werk zu Gast, und bezeichneten das heimische Festival als eins ihrer liebsten. Nicht nur aus Eschwege kamen die Jugendlichen, um ein letztes Mal mit der Alternative Rockband zu feiern, auf dem Parkplatz auf dem Werdchen standen Autos aus Göttingen, Kassel und sogar Hannover. Bereits zum zweiten Mal feierte Sänger Chris Dumhard seinen Geburtstag in der Kreisstadt und bekam von den Fans ein Ständchen gesungen.

Mit ihrer energiegeladenen Show hatte die Band sofort das Publikum auf ihrer Seite, es wurden alle Texte eng gedrängt vor der Bühne lautstark mitgesungen und wild getanzt.

Zuvor spielten King Kreischer und Society, bei denen das Publikum verhaltener, aber durchaus interessiert war. King Kreischer konnte mit deutschem Sprechgesang und witzigen Verkleidungen überzeugen, die vier Eschweger von Society griffen dagegen heftiger in die Saiten und spielten lauten Rock. Der Auftritt von Das Pack, welche dem Eschweger Publikum ebenfalls durch einige Auftritte auf dem Open Flair bekannt ist, wurde ebenfalls lautstark gefeiert.

Bilder vom Konzert

5Bugs: Abschied im E-Werk

Mit Stehschlagzeug, Gitarre und frechen Texten zauberten Flozze und Pensen, der auch Mitglied der Monsters of Liedermaching ist, einen fetten Sound, der zum Tanzen und Mitsingen einlud.

Der Veranstalter, der Arbeitskreis Open Flair, sowie die Fans zeigten sich begeistert vom Abend.

Von Sonja Berg

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