Neun Vorführungen in neun Gaststätten sorgten für eine proppevolle Innenstadt

Live-Musik in den Lokalen

Irish Pub statt Gasthaus: Die drei Mitglieder der sechs Mann starken Potheen Rovers aus Witzenhausen genügten, um die Krone ein einen Pub zu verwandeln. Die Gäste klatschten nicht nur bei den Liedern mit, sondern am Konzertende auch tüchtig Beifall. Fotos: W. Skupio

Eschwege. Auch der stundenlange Dauerregen konnte der Stimmung in den Eschweger Gaststätten Plan B, Neue Liebe, Desperado, Traube, Zur Krone, Zilles Bierhaus, im Hemingway und sogar in der Diskothek Qube-Club bei der 16. Live-Musik-Nacht am Samstagabend keinen Abbruch tun.

Rocker der alten Schule: Mark Prang und seine Band ließen mit Rock-Klassikern der letzten 40 Jahre das Publikum beben.

Live-Musik und Live-Bauchtanz in der „Sahara Lounge“ ließen den kalten Herbsttag schnell vergessen und voll besetzte Parkplätze in der Eschweger Innenstadt waren Beweis dafür, dass auch viele Auswärtige den Weg durch den Regen in die City gefunden hatten.

Dabei konnten die Organisatoren vom Stadtmarketing Interpreten unterschiedlichster Musikkategorien für die Veranstaltung gewinnen, so dass für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei war. Ob Jazz, Irish Folk, Rock, Pop, Metal, Lateinamerikanisch und sogar Western: Die Bandbreite der Bands spannte einen weiten Bogen und war dabei sogar auf die einzelnen Lokale abgestimmt.

1000 und eine Nacht: Ira Gawletta brachte mit ihrem Bauchtanz in der Sahara Lounge den Orient nach Eschwege.

Freunde des Irish Folk beispielsweise waren in der Krone richtig gut aufgehoben, wo die „Potheen Rovers“ das gutbürgerliche deutsche Gasthaus in ein irisches Pub verwandelten. Schnell sprang dort der Funke durch die mit viel Spaß präsentierte Musik auf die Gäste über. Wer es rockiger mochte, war unter anderem im Plan B richtig. Dort heizten Mark Prang und seine Band mit Rock- und Bluesklassikern aus vier Jahrzehnten den Gästen ein. Die Stimmung in der Sahara Lounge war dagegen deutlich ruhiger.

Der Live-Bauchtanz entführte ins Morgenland, so dass die Gäste danach ganz entspannt in die übrigen Gaststätten ziehen konnten.

Von Wolfram Skupio

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare