Zehn neue Bands bestätigt

Männer in schwarz: Kraftklub kommen zum Open-Flair

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Kraftklub aus Chemnitz

Sie spielen sich durch viele Stile: Kraftklub aus Chemnitz verbinden deutschen Sprechgesang mit Indiepop und Punkrock. Im August kommt das Quintett bereits zum dritten Mal zum Open-Flair nach Eschwege. Für das Festival, dass vom 5. bis 9. August auf dem Werdchen und am Werratalsee stattfindet, wurden zudem weitere Bands bestätigt.

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Die Dropkick Murphys, Guano Apes und K.I.Z. bekommen Gesellschaft: Der Arbeitskreis Open Flair hat weitere Bands bekanntgegeben, die auf dem Festival vom 5. bis 9. August auftreten werden. 13 000 Karten sind laut Open-Flair-Chef Alexander Feiertag bereits verkauft. Die Headliner der Bühne auf dem Werdchen wird der Veranstalter erst Anfang März bekanntgeben. Die Zuschauer dürfen sich aber bereits jetzt freuen auf:

Kraftklub

Im Sommer 2011 und damit vor ihrem großen Durchbruch zeigten sie beim Open Flair bereits, was in ihnen steckt. „Wir sind uns sicher, dass man von Kraftklub noch einiges hören wird“, hieß es damals in der Programmankündigung. Im September 2014 erschien dann das zweite Album „In Schwarz“ und landete ebenfalls auf Platz 1 der deutschen Charts. „Kraftklub klingen noch versierter und kompakter, ohne auch nur ein Jota an Energie verloren zu haben“, so der Pressetext. Und live zählen die Chemnitzer ohnehin zu den heißesten Acts weit und breit.

Katzenjammer

Ihre erste Single „A Bar in Amsterdam“ wurde einst als „Mariachi-Polka mit hysterischem Trompetenthema“ bestaunt, ihre Auftritte bescheren ihnen Vergleiche mit Gogol Bordello, Dixie Chicks oder Leningrad Cowboys. Mit „A Kiss Before You Go“ (2011) gelang den vier Norwegerinnen der große Durchbruch. Das mittlerweile mit Platin ausgezeichnete Album schaffte es sowohl in ihrer Heimat als auch in Deutschland in die Top Ten der Charts. Inzwischen sind Katzenjammer weltbekannt für ihre zügellosen und mitreißenden Live-Sets zwischen Folk, Rock, Balkan-Jazz.

The Adicts

Mehr Punk geht nicht: Im Entstehungs- und Blütejahr 1977 änderten sie ihren Namen von Afterbirth & The Pinz in The Adicts. Mit ihrem von dem Film „Clockwork Orange“ inspirierten Erscheinungsbild und Songs wie „Viva la Revolution“, „Bad Boy“ oder „Joker In The Pack“ erspielte sich die Band in den Achtzigern einen weittragenden Ruf. Heute zählt sie zu den ganz wenigen Punkvertretern der ersten Generation, die noch in Originalbesetzung unterwegs sind.

H-Blockx

Sie standen mit ihrem 94er Debütalbum „Time To Move“ sage und schreibe 62 Wochen in den Charts und konnten sich auch in den Vereinigten Staaten einen guten Namen machen. Die Band um Sänger Henning Wieland, die sich mit ihren frühen Hits wie „Move“ in die Königsklasse des Crossover gespielt hat, bewies zuletzt mit den Alben „Open Letter To A Friend“ (2007) und „HBLX“ (2012) beste Entwicklungsfähigkeit.

Zusätzlich wurden bestätigt: Young Rebel Set, Olli Schulz, We Are The Ocean, Atlas Losing Grip, The Menzingers, The Smith Street Band, Heisskalt und Tüsn.

Von Lasse Deppe

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