Wahlkampfplanung beginnt

Marcus Stolle leitet jetzt die Geschäftsstelle des SPD-Unterbezirks Werra-Meißner

Über den Dächern seiner Heimatstadt: Marcus Stolle hat in der Geschäftsstelle an der Wendischen Mark einen guten Blick auf den Leuchtberg.
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Über den Dächern seiner Heimatstadt: Marcus Stolle hat in der Geschäftsstelle an der Wendischen Mark einen guten Blick auf den Leuchtberg.

Der SPD-Unterbezirk Werra-Meißner hat einen neuen Geschäftsführer. Marcus Stolle hat in dieser Woche das Amt von Raimund Hug-Biegelmann übernommen und beginnt mit der Wahlkampfplanung.

Eschwege - Zwischenzeitlich hatte Karl-Heinz Schäfer die Geschäftsstelle kommissarisch geleitet und wird Stolle bis zur Kommunalwahl im März 2021 zur Seite stehen. Unterstützt wird das Team der Geschäftsstelle an der Wendischen Mark von Jahrespraktikant Kosta Panou.

Die Stelle des Geschäftsführers war im Juni ausgeschrieben. Stolle setzte sich unter mehreren Bewerbern durch, die sich in erster Linie von außerhalb beworben hatten. „Uns war es wichtig, dass jemand die Geschäfte führt, der sich in der Region bestens auskennt“, sagt der Vorsitzende des Unterbezirks, Knut John. Diese Person habe man mit Marcus Stolle gefunden.

Stolle ist Eschweger und hier nach mehreren Jahren in Fulda mit seiner Familie zu Hause. Seit 2012 ist er Mitglied der SPD und seit 2016 Abgeordneter in der Eschweger Stadtverordnetenversammlung. „Das Allgemeinwohl liegt mir am Herzen, ich mag es, mich einzubringen“, sagt Stolle, der 1998 angefangen hat, ehrenamtlich beim Open Flair mitzuarbeiten und sich außerdem beim ETSV engagiert. Beim Flair arbeitet er ab sofort wieder ehrenamtlich.

Gleich im ersten halben Jahr warten große Aufgaben auf den neuen Geschäftsführer. Zusammen mit den Ortsvereinen wird er den Wahlkampf organisatorisch und strategisch im Unterbezirk planen. „Das wird eine große Herausforderung, weil wir noch nicht genau wissen, was durch Corona möglich sein wird“, sagt Stolle. Stände in den Innenstädten, Wahlkampf von Tür zu Tür seien wichtig für den Kontakt zum Wähler an der Basis, aber in diesem Jahr nicht sicher. „So können wir den Menschen aber am besten vermitteln, dass wir uns wirklich um sie kümmern“, sagt Stolle.

Eine Alternative, um Zielgruppen zu erreichen und zu erweitern, seien die digitalen Medien. Die SPD Werra-Meißner ist auf allen Kanälen wie der eigenen Homepage, Facebook oder Instagram aktiv. „Hier gibt es aber noch Potenzial, noch aktiver zu werden“, sagt der Fachinformatiker.  

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