Ärzte im Kreis organisieren Bereitschaftsdienst neu

Medizinische Hilfe über zentralen Ruf

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Eschwege. Die Organisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ändert sich mit Beginn des kommenden Jahres grundlegend. Ab dem 1. Januar wählen dann auch die Patienten im Kreisteil Eschwege ausschließlich die bundeseinheitliche Telefonnummer 116117, wenn sie außerhalb der regulären Sprechstunden Behandlungsbedarf haben.

Im Raum Witzenhausen - als hessische Modellregion - ist der Bereitschaftsdienst bereits seit April dieses Jahres über diese neue Nummer organisiert - mit „besten Erfahrungen“, wie André Koch von der Gesundheitsholding Werra-Meißner berichtet. In Eschwege werden die niedergelassenen Ärzte mit einem Behandlungszimmer zu festen Zeiten in den Räumen des Krankenhauses stationiert sein. Ein zweiter Mediziner übernimmt parallel den Fahrdienst und damit die Hausbesuche.

„Wir setzen das um, was die kassenärztliche Vereinigung beschlossen hat“, sagte Dr. Markus Theophel am Mittwochabend bei der Vorstellung. Die Ärzte im Raum Eschwege setzen die Neuorganisation des Bereitschaftsdienstes in einer ersten Welle um. Im Laufe kommenden Jahres ist das System für ganz Hessen bindend.

Die Patientenanrufe über die Nummer 116117 gehen für Nordhessen zentral bei der stationären Koordinationsstelle in Kassel ein. (hs)

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