Hüttenzauber auf dem Marktplatz in Eschwege sucht Aussteller

Hüttenzauber: Mehr Après-Ski-Party als Weihnachtsmarkt

Vorweihnachtliches Spektakel: Zum dreitägigen Hüttenzauber locken die Veranstalter das junge Publikum mit einer Rutsche auf den Marktplatz in Eschwege. Foto: Archiv

Eschwege. Die Rutsche ist gebucht, nach einem geeigneten Kinderkarussell suchen die Veranstalter noch, erste Aussteller haben sich bereits beworben. Wenn vom 19. bis 21. Dezember der Hüttenzauber auf dem Marktplatz in Eschwege stattfindet, werden nach Einschätzung der Veranstalter Dieter Füllgraf (Hemingway) und Lars Walter (Grein) mindestens fünfzehn Hütten auf dem Areal zwischen Rathaus und Marktkirche stehen.

„Wir haben 250 potenzielle Betreiber von Ständen angeschrieben, wollen darüber hinaus aber auch weiteren Interessenten Gelegenheit geben, sich um einen Platz zu bewerben“, sagt Walter. Wer ein Angebot hat, das in die Veranstaltung passen könnte, ist dazu eingeladen.

Neben der Rutsche, die die Hauptattraktion für die kleinen Besucher sein dürfte, bemühen sich die Organisatoren um ein Kinderkarussell für die jüngsten Gäste, das von den Abmessungen nicht zu groß sein darf, damit es auf der begrenzten Fläche einen Platz findet.

An der Strohbar wird es neben dem üblichen, jahreszeitlich beeinflussten Getränkeangebot eine Besonderheit geben: schwarzes Glühbier. Erste Gespräche über die Herstellung, so Dieter Füllgraf, seien bereits geführt. Auch bei diesem Angebot wollen die Veranstalter Wert auf die Regionalität des Angebots legen. Der lokale Bezug ist ebenso bei der Auswahl der Aussteller nicht ohne Bedeutung. Kartoffelsuppe mit Früchten aus heimischem Anbau könnte ein Angebot sein.

Neben dem Verkauf von künstlerischen Handwerksartikeln, Weihnachtsschmuck und einigen anderen Gebrauchsgegenständen ist der Charakter des Hüttenmarktes von Bedeutung. Weniger als Weihnachtsmarkt, sondern eher als Après-Ski-Party wünschen sich Walter und Füllgraf den Hüttenzauber.

Von Harald Sagawe

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