Zwei Anträge für nächste Stadtverordnetenversammlung

Eschweger SPD: Mehr Augenmerk auf den Fahrradverkehr

Ein Junge fährt mit seinem Fahrrad auf dem Pumptrack in Eschwege.
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Immer gut besucht: der Pumptrack in Eschwege.

Zwei Anträge in der nächsten Stadtverordnetenversammlung von Eschwege am Donnerstag beziehen sich auf den Fahrradverkehr in der Kreisstadt.

Die SPD beantragt zum einen den Ausbau von Radwegeverbindungen, zum anderen eine Fahrradstraße auf der Leuchtbergstraße. Die SPD möchte den Magistrat beauftragen, sämtliche Radwegeverbindungen in die Kreisstadt auf deren Funktionsfähigkeit zu prüfen.

„In erster Linie geht es uns hier um die Verbindungen nach Reichensachsen und Grebendorf“, sagt Fraktionsvorsitzender Alexander Feiertag. Der Magistrat soll sich dann mit den zuständigen Behörden auseinandersetzen und Fördermittel beantragen.

Die Radwegverbindungen

Von Reichensachsen nach Eschwege bestehe beispielsweise aktuell keine Möglichkeit, schnell und sicher nach Eschwege zu kommen, heißt es in dem Antrag der SPD. Gleiches gelte für die Strecken nach Langenhain und Weidenhausen. „Gut und sicher angelegte Radwege sind aber für viele Menschen ausschlaggebend, ob sie sich für eine Fahrt mit dem Auto oder dem Radweg entscheiden“, sagt Feiertag. Damit könne ein zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Feiertag spricht dabei auch noch mal den Bahndamm zwischen Grebendorf und Eschwege an, um eine sichere Zufahrt zum Bahnhof zu gewährleisten.

Die Fahrradstraße

Zwischen Torwiese und Werratalsee habe sich zudem ein neuer Freizeitbereich nahe der Innenstadt entwickelt. Durch Jugendherberge, Pump- Track, Sportstudio, Ruder- und Kanuverein sowie Abenteuerspielplatz, Ausflugslokal und Kletterwald habe sich auf einer kurzen Strecke der Verkehr erhöht. Spaziergänger und Familien mit kleinen Kindern nutzten dazu die Leuchtbergstraße. Die SPD fordert, dort die Einrichtung einer Fahrradstraße zu prüfen.

Vielzahl von Tagesordnungspunkten

Ob in der Sitzung in der Stadthalle am Donnerstagabend um 19 Uhr alle Tagesordnungspunkte behandelt werden können, ist indes unklar. Stadtverordnetenvorsteher Claus Hamp hat aufgrund der Vielzahl an Tagesordnungspunkten für diese Sitzung bereits in Aussicht gestellt, in einem Nachholtermin alle fehlenden Beratungspunkte aufzuarbeiten. Der Ergänzungstermin ist für Mittwoch, 24. Juni, 19 Uhr vorgesehen.

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