Kindertagesstätte am Schwanenteich erweitert Angebot für unter Dreijährige

Mehr Platz für die Jüngsten

Klettergerüst mit Wickeltisch: Reiner Brill (von links), Claudia Mangold, Amelie Rudolph-Manegold, Susanne Roth-Graulich, Helge Hofmann und Hartmut Adam mit Kita-Kindern. Foto: W. Skupio

Eschwege. Gut aufgestellt für junge Kindergartenkinder zeigt sich nun die Kinderkrippe im evangelischen Kindergarten am Schwanenteich nach vollendetem Umbau.

„Wir können nun ganz individuell auf jedes einzelne Kind eingehen“, erklärt Susanne Roth-Graulich, die Leiterin der Kindertagesstätte. Der Neugestaltung kam es entgegen, dass der Flachbau einst barrierefrei gebaut wurde.

„Es stehen mit Absicht nicht viele Möbel herum, denn die Kleinkinder brauchen Platz, um sich zu bewegen und der ist nun überall vorhanden“, sagt Roth-Graulich. Kleinkindgerecht wurden die Möbel auch, denn das jüngste Kind der Krippe ist gerade einmal ein Jahr alt. Eine Teeküche mit Mini-Stühle an einem ebenso kleinen Tisch wie bei den sieben Zwergen, Betten so groß wie das Kopfkissen manch eines Erwachsenen und zu guter Letzt Toiletten mit gerade einmal handtellergroßer Sitzfläche zeugen vom alters- und damit größengerechten Umbau und unterstützen die Selbständigkeit der Kinder.

Auf den Wickeltisch können diese dann auch selbst klettern, mit Hilfe einer ausziehbaren Leiter. „37 500 Euro hat der gesamte Umbau gekostet, davon trägt das Land 22 000 Euro und den Rest die Stadt“, verrät Eschweges Kämmerer und Sozialdezernent Reiner Brill. Nach dem Umbau hat die Kindertagesstätte jetzt zwei Krippengruppen mit Platz für 20 Kleinkinder.

„Trotzdem sind unsere Einrichtungen rappelvoll, so dass wir noch eine weitere Einrichtung mit 27 Plätzen planen“, berichtet Brill. Zum 1. August jeden Jahres sollen künftig die ältesten Kinder in die regulären Kindergartengruppen wechseln. „So bleiben immer fünf Kinder, die sich schon kennen, zusammen“, sagt Roth-Graulich. 155 Euro kostet ein Krippenplatz für die Eltern. „Eigentlich ist er teurer.

Aber er wird erheblich subventioniert“, sagt Fachdienstleiter Hartmut Adam.

Von Wolfram Skupio

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