Mehr Sicherheit: Heute startet das 33. Open Flair in Eschwege

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Heute, am Mittwoch, 9. August, startet das 33. Open Flair.

Eschwege. Unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen startet heute das 33. Open Flair in Eschwege. Das Securitypersonal wird erhöht und die Einlasskontrollen forciert. Obwohl es keine konkrete Gefahr gibt, wollen die Veranstalter vorbereitet sein.

Aus Sicherheitsgründen sind nach Angaben der Polizei in diesem Jahr erstmals keine Taschen und Rucksäcke jeglicher Art zugelassen. Erlaubt sind lediglich Bauch- und Gürteltaschen, die das DIN-A4-Format nicht übersteigen. „Dieses Verbot dient der Sicherheit aller Besucher des Open Flair“, sagt Polizeisprecher Jörg Künstler. Wer vor die Bühnen möchte, muss Rucksäcke und Taschen im Zelt lassen. „Wir werden das kontrollieren“, sagt Flair-Geschäftsführer Alexander Feiertag. Vor den Einlasskontrollen wird es eine Video-Überwachung geben, auf dem Gelände nicht.

Erhöht wurde auch die Bereitschaft im Klinikum für die nächsten fünf Tage. „Die Dienste in der Unfallchirurgie sind doppelt besetzt“, sagt Klinikum-Sprecherin Judith Strecker. Das betreffe sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal. Prellungen und Frakturen seien der häufigste Grund, warum Festivalbesucher im Krankenhaus behandelt werden müssten. Im vergangenen Jahr waren von 183 Notfällen zwischen Dienstag und Sonntag 86 Patienten Festivalbesucher. Acht Patienten mussten 2016 wegen Engpässen nach Witzenhausen verlegt werden. „Auch die Kollegen dort sind bereit“, sagt Strecker.

In den nächsten fünf Tagen werden rund 20 000 Menschen Eschwege bevölkern. Das Open Flair ist damit das größte mehrtägige Festival in Hessen. Auf den Campingplätzen vor den Toren der Stadt werden bis zu 15 000 Menschen erwartet. Sie reisen seit Dienstagmorgen an. Die Anfahrt zum Campingplatz ist ausgeschildert. Die Polizei weist darauf hin, dass das Parken am Fahrbahnrand außerhalb von Ortschaften verboten ist. „Es wird auch wieder abgeschleppt“, sagt Künstler. 

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