Kreis nutzt Sommerferien für Sanierung

4,9 Millionen werden in Schulen investiert

Werra-Meißner. Der Kreis nutzt die Sommerferien, um verschiedene Bereiche in einigen der 38 Schulen zu sanieren. Gut 4,9 Millionen Euro werden dafür laut Kreissprecher Jörg Klinge in diesem Jahr in die Hand genommen.

So werden an vier Schulen die Toilettenanlagen erneuert: an der Alexander-von-Humboldt-Schule und den Beruflichen Schulen in Eschwege, an der Meißnerland-Schule Walburg sowie an der Förderschule Rommerode. „Die werden jetzt auf den neusten Stand gebracht, auf den Jungen-Toiletten werden zum Beispiel wasserlose Urinale eingebaut“, erklärt Peter Brengel, Fachbereichsleiter vom Bau- und Umweltamt.

Bei der farblichen Gestaltung der Zwischenwände arbeite man zudem eng mit den Schulen zusammen: „Wir versuchen schon, deren Vorstellungen auch umzusetzen.“ Nicht alle der Bauvorhaben beziehen sich ausschließlich auf die Sommerferien. „Einige Arbeiten sind so umfangreich, dass die Baustellen dort schon länger eingerichtet sind und auch noch nicht abgeschlossen werden können“, sagt Klinge.

Dazu zählt zum Beispiel der Neubau des naturwissenschaftlichen Traktes an den Beruflichen Schulen Witzenhausen oder die Komplettsanierung des größten Gebäudekomplexes der Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode: Wo bislang die Naturwissenschaften, die Verwaltung und auch Klassenräume untergebracht waren, wird Ende des Jahres nur noch ein Rohbau stehen: „Das Gebäude wird komplett entkernt“, fasst Brengel zusammen. Erstellt wird ein neuer Grundriss, die Fassade wird besser gedämmt als die alte.

Auch an der Karlheinz-Böhm-Schule in Waldkappel und der Kesperschule in Witzenhausen wird gebaut: Während an erster ab Mitte August der Pausengang vor dem Hauptgebäude abgerissen wird und der Komplex selbst bis nächstes Jahr saniert werden soll, wird bei den Grundschülern in Witzenhausen das Dach über dem Zwischenbau erneuert.

Von Constanze Wüstefeld

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