Millionenprojekt: Grundstein für Stadtvillen in Eschwege gelegt

Baufortschritt ist erkennbar: Mit dem Bau der Stadtwillen im sogenannten Werraufer-Park an der Niederhoner Straße in Eschwege kann es jetzt so richtig losgehen. Foto: Florian Künemund

Eschwege. Der Grundstein ist gelegt. Jetzt geht es los mit dem Bau von zwei von insgesamt vier oder fünf Stadtvillen auf dem Gelände des früheren Bilderrahmenherstellers Becker und Hach an der Niederhoner Straße in Eschwege.

Das symbolische Prozedere vollzog gestern im Beisein von Firmen, Nachbarn und Behördernvertretern Ingo Sauer, Geschäftsführer der Bad Hersfelder Bau- und Projektgesellschaft ISB, die zugleich Investor und Bauherr ist, und Stadträtin Patricia Hölzel als Vertreterin der Stadt Eschwege.

20 Millionen Euro investiert die ISB, damit die Eigentumswohnungen auf dem 9000 Quadratmeter großen Areal Ende 2019 bezugsfertig sind. Im ersten Bauabschnitt entstehen ab jetzt zwei Villen mit je 18 Wohnungen. Der zweite für zwei weitere Gebäude wird im Herbst beantragt. Am Ende gibt es dann planmäßig 68 Wohneinheiten – 13 davon sind laut ISB schon reserviert.

Und das, obwohl die Preise für die zwischen 65 und 169 Quadratmeter großen Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen zwischen 160 000 und 450 000 Euro (für ein Penthouse mit umlaufender Dachterrasse) liegen. Nebenkosten kommen dann dazu, beispielsweise für den Parkplatz in der Tiefgarage unter dem sogenannten Werraufer-Park. „Parkähnlichen Charakter“ verspricht ISB-Chef und Ingenieur Ingo Sauer eben deswegen. „Verkehr ist nur unter der Erde.“

Der betonte auch noch mal, dass es sich um barrierearme Wohnungen handelt. Jedes Gebäude verfüge auch über einen Aufzug. Wichtig ist ihm auch die Energieeffizienz im Werraufer-Park. Dazu tragen laut ihm Nahwärmenetz mit Mieterstrommodell durch eine Photovoltaikanlage, energiesparende Massiv-Bauweise, dreifach verglaste Fenster, Fußbodenheizung und weitere moderne Technik bei.

Überzeugt ist Ingo Sauer auch davon, dass die ISB mit dem Projekt etwas Positives zur städtebaulichen Entwicklung und der Aufwertung des Bahnhofsumfeldes beiträgt – und das ausgerechnet auf einer langjährigen Brache.

Das bestätigte auch Stadträtin Patricia Hölzel, die Dankbarkeit und Begeisterung seitens der Stadt Eschwege aussprach. Nach Eröffnung des Stadtbahnhofs 2009 und der Sanierung der Friedrich-Wilhelm-Straße sei dies ein wichtiger Baustein für das Gebiet.

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