Miss Marple ermittelt bei Krimitour im Kreis

Auf Tuchfühlung: Nachdem Miss Marple erst des Pfarrers Gesicht in die Hand nahm, um herauszufinden, ob der die Wahrheit sagt, scheute sie auch beim Inhaber der Unterkunft vor Körperkontakt nicht zurück. Foto:  Wüstefeld

Eschwege. Zum allerersten Mal ist im Kreis eine Krimitour veranstaltet worden. Bei der hat Miss Marple mit 57 Hobbydetektiven ihre vermisste Patentochter gesucht. 

Wo ist Mel? Um das herauszufinden, macht sich Miss Marple von England aus auf in den Werra-Meißner-Kreis. Denn aus Eschwege hat sie das letzte Lebenszeichen in Form einer Postkarte von ihrer Patentochter bekommen, will dort nun nach Anhaltspunkten suchen. Unterstützung bekommt sie dabei von 57 Hobbydetektiven: Die hatten sich für die erste Krimitour angemeldet, die von der Kulturbeauftragten des Kreises, Sylvia Weinert, initiiert worden ist – und die damit ins Schwarze traf, hatten sich doch auf Anhieb wesentlich mehr Menschen dafür interessiert, als Plätze im Bus frei waren.

Mit dem nämlich wurde die junge Mel, gerade einmal Anfang 20, gesucht: Eine alte Kirche war auf der Postkarte zu sehen, die das Patenkind von Miss Marple, bekannt aus den Kriminalromanen von Agatha Christie, zuletzt nach Hause geschickt hatte. Welche das sein könnte, mussten die Hobbydetektive nun herausfinden. In einer dieser Kirchen stieß die Reisegruppe – die unterwegs von Miss Marple lernte, wie richtig Fragen gestellt wurden – dann wahrhaftig auf weitere Hinweise: Dort soll sich das Mädchen tatsächlich aufgehalten haben und anschließend im Ort genächtigt haben. Weiter ging es also zum Inhaber der Unterkunft, der ebenso in Verdacht geriet, mit dem Verschwinden des Mädchens etwas zu tun zu haben, wie auch der Pfarrer zuvor und der ein oder andere Hobbydetektiv aus der Reisegruppe.

Krimitour durch den Kreis

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