Mit Investor durchstarten: Eschweger Unternehmen entwickelt Künstliche Intelligenz

Ein junges Eschweger Unternehmen startet auf dem deutschsprachigen europäischen Markt durch: Conrat-Websolutions entwickelte eine Software, die Künstliche Intelligenz (KI) anwendet.

Kommunikation im Online-Chat, zwischen Nutzer und Internetseite ist automatisiert.

Eineinhalb Jahre arbeiteten die Software-Entwickler mit Geschäftsführer Matthias Steube an der Spitze, bevor das Programm Anfang des Jahres marktfähig war. Für einige wenige Unternehmen wurden für die speziellen Bedürfnisse individuelle Versionen modifiziert. Für breitgestreutes Marketing und großflächigen Vertrieb fehlte den Entwicklern aus Eschwege das Geld. Das hat sich inzwischen geändert. Mit einem „mittleren sechsstelligen Betrag“ steigt ein Kapitalgeber ein. „Der Investor sieht die Marktchancen unseres Produktes“, sagt Steube. Der Geldgeber komme aus der Region, sei branchenfremd und wolle im Hintergrund bleiben – namentlich also nicht genannt werden.

„Wir haben die Software vorgestellt, die Zukunftsmöglichkeiten wurden erkannt“, so der Geschäftsführer. Der Investor habe das Produkt zusätzlich testen lassen und sich schließlich zur Finanzierung von Marketing und Vertrieb entschlossen. Zunächst mit externen Vertriebspartnern aus der Branche und in Deutschland sowie im deutschsprachigen europäischen Ausland will Steube seine KI-Software jetzt vermarkten. Aber auch darüber hinaus gibt es bereits Anwender und Interessenten. Steube: „Wir sind daran, das Programm für einen Kunden zu internationalisieren und englischsprachig auszubauen.“

Die Software werde ständig optimiert. „Das Produkt wächst kontinuierlich.“ Das sei Teil eines laufenden Prozesses. Selbst für kleinere Unternehmen sieht der Conrat-Websolutions-Chef eine ganze Reihe sinnvoller Anwendungsmöglichkeiten. „Wir passen die Programmierung dann individuell an, so dass die Firmen in die Nutzung hineinwachsen können“, sagt Geschäftsführer Steube. 

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