Beim Einkauf für einen Baum sparen

Mit der Käse- und Wurstdose der Stadtwerke soll Verpackungsmüll reduziert werden

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Verpackungsfreier Einkauf: Maréen Schröder, Markus Lecke und Elisabeth Stasiewski (von links) präsentieren die Klimaschutzaktion Baumsparkarte der Stadtwerke.

Eschwege – Mit jedem Einkauf an der Käse- oder Wursttheke können Kunden der Stadtwerke in Eschwege etwas für die Umwelt tun – und das gleich zweimal.

Der Einkauf kommt direkt in die vielfach verwendbare Frischhaltedose statt in Wegwerfverpackung, und nach jedem zehnten Einkauf dieser Art spendiert der heimische Energieversorger einen Baum für den Stadtwald. Geschäftsführer Markus Lecke nennt das die „Klimaschutzaktion Baumsparkarte“. Das Umweltprojekt wird aus den Fördermitteln des Ökostromtarifs „Werra-Natur“ finanziert. Mitarbeiterin Maréen Schröder erklärt das Projekt: Interessierte Kunden bekommen die Mehrwegverpackung kostenlos bei den Stadtwerken an der Niederhoner Straße in Eschwege. Zusätzlich gibt es eine sogenannte Baumsparkarte.

„Für jede Befüllung der Mehrwegverpackung und den damit einhergehenden Verzicht auf eine zusätzliche Verpackung der Lebensmittel bei einem der teilnehmenden Unternehmen erhalten die Kunden einen Stempel auf ihre Baumsparkarte“, sagt Schröder. Ist die Karte mit zehn Stempeln vollständig, wird von den Stadtwerken ein Baum gepflanzt, sobald die Karte im Kundenzentrum abgegeben wurde.

Die Bäume werden in einer gemeinsamen Aktion mit Hessen Forst im Stadtwald gepflanzt. Die Zahl der Lebensmittelboxen ist auf eintausend Stück und ein Exemplar pro Haushalt beschränkt.

„Mit der Klimaschutzaktion Baumsparkarte sollen ein Beitrag zur Reduzierung von Verpackungsmüll durch die Verwendung von Mehrwegbehältnissen geleistet und der lokale Klimaschutz durch das Pflanzen von Bäumen unterstützt werden“, sagt Lecke.

Teilnehmer an der Aktion sind in Eschwege der Regionalwarenladen Happel, die Fleischerei Frank Mangold und Biotop Naturkost, die Fleischereien Bretschneider und Brand in Meinhard, die Metzgerei Henning in Meißner, der Teichhof und die Fleischerei Opfer im Ringgau sowie Fleischwaren-Beck in Waldkappel.

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