Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch jeden Mittwoch

Kommt gut an: Mittagsmenü in der Familienbildungsstätte Eschwege stößt an Kapazitätsgrenze

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Suppe, Salat eine Hauptspeise sowie ein Nachtisch sind im Mittagsmenü der Hobbyköche immer vorhanden. Auf dem Bild ist Leni Abbing kurz davor, den Teig für einen Apfelkuchen auszurollen.

Eschwege – Das Mittagsmenü in der Eschweger Familienbildungsstätte kommt bei den Essensgästen so gut an, dass das Angebot mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze angekommen ist.

Schweinshaxe, Rouladen oder Leberkäse kommen hier nicht auf den Teller: Das Mittagsmenü, welches eine Gruppe aus Ehrenamtlichen jeden Mittwoch in der Eschweger Familienbildungsstätte zubereitet, ist komplett vegetarisch.

Seit über zehn Jahren sind einige Ehrenamtliche aus dem Werra-Meißner-Kreis immer mittwochs in der Küche der Eschweger Familienbildungsstätte anzutreffen. „Ab 9.30 Uhr geht es los, dann kommt die Lieferung der Lebensmittel, die ansonsten in der Mülltonne landen würden – aber natürlich noch genießbar sind“, erzählt Anke Ehrlich. Sie hat in der Küche das Sagen und ist dort für die Aufgabenverteilung verantwortlich. „Die anderen sind froh, wenn einer bestimmt, wo es langgeht“, weiß die 80-Jährige. Welche Gerichte an dem Tag zubereitet werden, entscheiden die Hobbyköche spontan. „Und falls uns nichts einfällt, haben wir ein Buch voller Rezepte im Schrank“, sagt Ehrlich.

Die Freude an der Arbeit lassen sich Anke Ehrlich (Foto) und das gesamte Küchen-Team nicht nehmen.

Bis die ersten Essengäste eintreffen, also gegen 13 Uhr, muss alles fertig sein. Trotz des erheblichen Zeitdrucks lassen sich die Ehrenamtlichen nicht aus der Ruhe bringen: „Ein Schwätzchen zwischendurch gehört einfach dazu“, meint Leni Abbing. Nach dem Prinzip „Das Auge isst mit“ achtet das Küchenteam stets auf eine appetitanregende Drapierung der Mahlzeiten. „Bisher haben wir nur gute Rückmeldungen erhalten, sowohl für das Aussehen als auch für den Geschmack“, erzählt Anke Ehrlich.

Wenn die Teller leer sind und alle gut gesättigt nach Hause gehen, beginnt für die Ehrenamtlichen das große Aufräumen. „Zu wissen, dass sich die Arbeit gelohnt hat, ist ein wunderbares Gefühl. Damit fällt das Saubermachen überhaupt nicht schwer.“ Lobende Worte für die Hobbyköche gibt es von Gudrun Lang, Leiterin der Familienbildungsstätte: „Das Team ist ein perfektes Beispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement fit hält.“

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