Am Montag geht es los: Die Eschweger Tafel gibt wieder Lebensmittel aus

Viel Platz im Lagerraum, wo Großspenden und langlebige Lebensmittel untergebracht werden.
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Viel Platz im Lagerraum, wo Großspenden und langlebige Lebensmittel untergebracht werden.

Am Montag öffnet die Eschweger Tafel ihre Türen wieder - 36 Tage nach der Schließung im März. Allerdings in einer neuen Ausgabestelle im ehemaligen Taufrischmarkt in der Neustadt.

Der Zugang ist vom Grünen Weg an der Rückseite des Marktes.  Es gelten strenge Regeln für Abstände und Hygiene.

Viele Arbeitsstunden

Die Ausgabepause haben die Mitglieder und freiwilligen Helfer der Tafel in vielen Arbeitsstunden genutzt, von der Ausgabestelle Hindenlangstraße 1b, die einem anderen Zweck zugeführt wird, in das neue Quartier umzuziehen. Der ehemalige Verkaufsraum des Marktes, den sich die Tafel mit dem Hospiz teilt, wurde der Tafel vom Besitzer Jantz angeboten. Die Eschweger Tafel war froh, nach langem Suchen endlich diese neue Bleibe gefunden zu haben, die alle Ansprüche erfüllt und von wo sie ihre Kunden, 160 Familien mit rund 450 Personen, künftig mit Lebensmitteln versorgen kann.

Die Tafelhelfer nutzten die Pause, um die Möbel der Tafel, die Regale, den begehbaren Kühlschrank und noch vorhandene Waren an den Grünen Weg zu bringen und dort wieder aufzustellen. Verschiedene Lagerräume mussten in einen hygienisch einwandfreien Zustand gebracht werden. Von heimischen Handwerkern wurden Trennwände gezogen und die elektrischen Anlagen überprüft. Alles wurde dank des großen Einsatzes rechtzeitig fertig.

Öffnungszeiten

Die bekannten Öffnungszeiten 14 bis 15.30 Uhr an den Ausgabetagen Montag (zuerst am 20. April), Mittwoch (22. April) und Freitag (24. April) wurden beibehalten. Da die Ausgabeausweise weiter gültig sind, werden an den jeweiligen Tagen auch nur die Kunden bedient, für die der Ausweis ausgestellt ist: Am 20. April also nur die bisherigen Montagskunden, Mittwoch und Freitag die weiteren.

Wie bisher werden jeden Tag, von Montag bis Freitag, von den Tafel-Transportern die gespendeten Lebensmittel aus den Geschäften und Märkten eingesammelt und von den ehrenamtlichen Helferinnen noch einmal durchgesehen, ehe sie ausgegeben werden.

Mundschutz ist Pflicht

Wegen der weiter bestehenden Corona-Krise müssen die Kunden wie auch die die Lebensmittel besorgenden und ausgebenden Helfer der Tafel die vorgeschriebenen Regeln sehr genau beachten. Es wird immer nur eine kleine Anzahl von Personen in die Tafel eingelassen. Die Wartenden müssen eine Kette mit 1,5 Metern Abstand bilden. Alle Kunden müssen einen Mundschutz tragen, ohne den sie nicht eingelassen werden.

Auch die Hygiene-Regeln bei Husten oder Schnupfen sind zu beachten.

Von Siegfried Furchert

Alle Infos zu Corona im Werra-Meißner-Kreis gibt es in unserem News-Ticker.

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