Mühlhausen bleibt wohl Kreisstadt

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Rathaus Mühlhausen

Eschwege/Mühlhausen. Eschweges Partnerstadt Mühlhausen soll Kreisstadt der beiden fusionierenden Landkreise Eichsfeld und Unstrut-Hainich werden. Das hat das thüringische Innenministerium gestern bei der Präsentation der Kreisgebietsreform bekanntgebeben.

„Wir sind erleichtert und stolz darüber, dass Mühlhausen in einem künftigen Landkreis in Nordwest-Thüringen als Kreisstadt vorgesehen ist“, sagt Mühlhausens Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns in einer ersten Stellungnahme. Mühlhausen spiele als zentral gelegene und einwohnerstärkste Kommune aufgrund der guten Erreichbarkeit und Infrastruktur eine entscheidende Rolle im Raum Nordwest-Thüringen.

Thüringens rot-rot-grüne Landesregierung hatte die Kreisgebietsreform vorgeschlagen. Aus 17 sollen künftig acht Kreise hervorgehen. Dazu gibt es mit Erfurt Weimar, Jena und Gotha vier kreisfreie Städte. Der Vorschlag soll am 2. Mai erstmals vom Kabinett beraten werden. Im Juni soll das Gesetz dem Landtag vorgelegt werden.

Bruns’ Dank galt dem Aktionsbündnis „Pro Kreisstadt Mühlhausen“ sowie allen Bürgern der Region, die sich für den Erhalt Mühlhausens als Kreisstadt stark gemacht hatten. Auch eine Delegation des Partnerschaftsvereins aus Eschwege hatte an den Demonstrationen teilgenommen.

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