Monsters of Liedermaching begeisterten mit Nasenflöten-Einlage, Banjo und Glocken

Multitalente auf der Bühne

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Bei ihrem Konzert im E-Werk in Eschwege gaben die Monsters of Liedermaching alles, um ihre langjährigsten und treuesten Fans mit dem glücklich zu machen, was sie am besten können: Songs mit einfallsreichen Texten, mal witzig, mal nachdenklich.

Eschwege. Schnaps und Kekse heißt das neue und mittlerweile fünfte Album der Konzertband Monsters of Liedermaching, die seit Jahren schon zum Inventar des Open Flairs gehört.

Im Zuge ihrer Deutschlandtour machten die sechs Musiker am Sonntag selbstverständlich auch im E-Werk in Eschwege Halt und präsentierten ihre neue Platte wie gewohnt vor ausverkauftem Haus und einer Meute textsicherer und singwütiger Monsters-Fans. Ob das altbewährte Lied „Laterne“, das auch den Letzten zum Mitsingen bewegte und zu dem eine Anhängerin aus dem Publikum direkt eine Laterne parat hatte und diese kurzerhand an Fred auslieh, oder die etwas fragwürdigen Abnehm-Vorschläge aus „Salamandervorhautdiät“ vom neuen Album - das Publikum feierte die Monsters und die Monsters feierten das Publikum. „Ich glaube, wir müssen hier jetzt nicht noch einmal sagen, wie wichtig uns Eschwege und die Eschweger Fans sind, mit denen alles begann, wir wollen nur eins sagen: Egal was passiert, wir werden immer wieder den Weg hierher finden und treten immer wieder gern auf Eschweges Bühnen auf“, sagten Fred und Totte, „ohne rührselig werden zu wollen“.

Bilder vom Auftritt der Monsters

Monsters of Liedermaching rocken das E-Werk

Auch, dass sie jedes Jahr aufs Neue wieder ein Plätzchen auf dem Open Flair sicher hätten, dafür seien sie Alex, Stolle und Co. sehr dankbar. Den Headliner-Traum des Sextetts fand das tosende Publikum überhaupt nicht überzogen, sondern stimmte sofort nicht enden wollende „Headliner-Gesänge“ an. Aber die Monsters waren keinesfalls nur sentimental und ruhig: Ihr legendärer Sitz-Pogo wurde aufgrund der Stehplätze in ein neuartige, etwas abgewandelte Form des Sitz-Pogos, nämlich den Pogo, verwandelt.

Ob Blasharmonika, Glocken, Banjo oder Nasenflöte, die Jungs von den Monsters zeigten neben ihrem Gitarrenspiel grandiose und auf jeden Fall lustige, publikumswirksame musikalische Vielfalt.

Nach zahlreichen Zugaben und knapp drei Stunden Mitmach-Musik, die leider wie im Fluge vorbeigingen, verabschiedeten sich die Monsters of Liedermaching von ihren grandiosen Fans mit dem Versprechen, auf keinen Fall zum letzten Mal in Eschwege gewesen zu sein.

Von Gudrun Skupio

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