Bewerbungen noch bis 1. April möglich

Umweltforscher für kreisweiten Wettbewerb gesucht

+
Soll noch umweltfreundlicher werden: Der Cyriakusbach in Eschwege. Energieberaterin der Kreisverwaltung Gabriele Maxisch, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann (Mitte) und der Eschweger Vogelschutzbeauftragte Dieter Pröger stellten gestern Möglich-keiten der Aufwertung vor Ort vor.

Für die Vergabe des diesjährigen Umweltpreises des Werra-Meißner-Kreis werden vor allem jugendliche Natur- und Umweltschützer gesucht. Bewerbungen sind bis zum 1. April möglich.

Munter und klar plätschert der Cyriakusbach am Betrachter vorbei, ehe er in die Werra mündet. Das war nicht immer so: Noch vor wenigen Jahren war das seichte Bachufer mit Unrat und Müll verunreinigt. Fünf Schülerinnen aus Eschwege kämpften im August 2014 für ihren Lieblingsplatz in der Natur und räumten vor Ort kräftig auf. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr aus insgesamt 21 ausgewählt und mit dem Umweltpreis des Werra-Meißner-Kreises gewürdigt. Im Moment suchen die Initiatoren neue Projekte, die der Umwelt zugute kommen.

Jugendliche mehr motivieren 

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann macht deutlich: „Es geht nicht darum, die größtmögliche Umweltschutzleistung zu würdigen. Wir möchten mit diesem Wettbewerb vor allem umweltbewusste Kinder und Jugendliche sowie deren Projekte in den Vordergrund stellen.“ Obwohl die Siegesprämie nicht zwangsläufig in den Naturschutz fließen muss, steht für die Siegerinnen aus 2015 fest, dass ihr Preisgeld in Höhe von 400 Euro in jedem Fall dem Umweltschutz zugute kommen soll. Wie genau, steht aber noch nicht fest. Eine Idee hat der Vogel-schutzbeauftragte der Stadt Eschwege, Dieter Pröger: „Wenn wir in der Nähe des Bachufers Nistkästen an-bringen, könnte man die Umgebung des Cyriakusbachs ökologisch weiter aufwerten. Gemeinsam soll in naher Zukunft eine gute Lösung gefunden werden.

 Von Pelle Faust

• Bewerbungen für den diesjährigen Umweltpreis, der mit einem Gesamtpreisgeld von 2500 Euro ausgeschrieben ist, können noch bis zum 1. April bei Gabriele Maxisch eingereicht werden: E-Mail: gabriele.maxisch@werra-meissner-kreis.de, Telefon: 0 56 51/3 02 47 51 oder per Post: Schlossplatz 1, Stichwort Umweltpreis.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare