Neue Brücke über die Reichensächser Straße - Kosten: 1,5 Millionen Euro

Marodes Bauwerk: Die Brücke über die Bundesstraße 452 zwischen Eschwege und Reichensachsen wird 2019 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. 1,5 Millionen Euro veranschlagt Hessen Mobil dafür. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Brücke über die Reichensächser Straße zwischen dem Gewerbegebiet Hessenring und dem Neubaugebiet an der Andreashöhe ist baufällig und muss abgerissen werden. Das Bauwerk über die Bundesstraße 452 zwischen Eschwege und Reichensachsen soll im Sommer 2019 durch einen Neubau ersetzt werden. 1,5 Millionen Euro veranschlagt Hessen Mobil für das Vorhaben.

„Ein Neubau ist wirtschaftlicher als die Sanierung“, begründet Hessen-Mobil-Sprecher Joachim Schmidt die Entscheidung. Das marode Bauwerk, das im übernächsten Jahr abgerissen werden muss, wurde 1972 errichtet. Die neue Brücke, so Schmidt, entsteht als sogenanntes Einfeldbauwerk mit fünf Fertigteilträgern mit einer jeweiligen Länge von 25,50 Metern.

„Die Kreisstadt begrüßt das Vorhaben von Hessen Mobil, die Brücke über die Reichensächser Straße zu sanieren“, sagt Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe zu den Plänen der Landesbehörde. „Das versetzt uns in die Lage, im Anschluss daran die Andreashöhe neu auszubauen und damit einen für unsere Stadt wichtigen Lückenschluss zu schaffen.“

Die Erneuerung der Andreashöhe kostet voraussichtlich mehr als eine Million Euro und soll im übernächsten Jahr sowie 2020 umgesetzt werden. „Das ist eine gute Nachricht für die Anwohner der Neubaugebiete südlich des Höhgrabens“, sagt Heppe über die geplante Brückenerneuerung. Auch für die Gewerbebetriebe an und um den Hessenring sei ein besserer, auch im Lieferverkehr gut zu fahrender Anschluss an die Bundesstraße wichtig und zu begrüßen, so der Bürgermeister.

Einzelheiten zum Ablauf sind noch nicht bekannt. Zu weiteren Details bezüglich Dauer, Straßensperrungen und Verkehrsführungen während der Baumaßnahme sowie zum Verfahrensablauf könnten zurzeit noch keine Angaben gemacht werden, sagt Schmidt.

Hintergrund

Im Anschluss an die neue Brücke zwischen dem Gewerbegebiet Hessenring und der Wohnbebauung auf der östlichen Seite der Bundesstraße saniert die Stadt Eschwege die Andreashöhe. Baubeginn wird ebenfalls 2019 sein. Im Investitionsprogramm, das am kommenden Donnerstag während einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung steht, sind für übernächstes Jahr 560 000 Euro eingeplant und in 2020 eine halbe Million Euro. Der Brückenneubau, so Hessen-Mobil-Sprecher Joachim Schmidt, werde unabhängig vom Bauvorhaben der Kreisstadt geplant und umgesetzt. Beide Projekte würden aber technisch abgestimmt erfolgen.

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