Neue Krippe im Kindergarten Sonnenschein in Frieda

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Ein Platz zum Ausruhen: Der Kindergarten Sonnenschein in Meinhard-Frieda hat einen neuen Schlafraum. Hintere Reihe, von links: Bürgermeister Hans Giller, Bauleiter Rüdiger Siegel und Kindergarten-Leiterin Andrea Bullmann.

Frieda. Zehn weitere Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren werden ab August im Kindergarten Sonnenschein in Meinhard geschaffen. Der neue Schlafraum hat 65.000 Euro gekostet.

Ab Anfang August soll eine neue Krippengruppe in den Kindergarten Sonnenschein in Frieda kommen. „In der Gruppe gibt es zehn Plätze, die alle schon belegt sind“, sagt Kindergarten-Leiterin Andrea Bullmann. Für diese Gruppe wurde hat der Kindergarten einen neuen Schlafraum geschaffen. Nach den Sommerferien steht die Eröffnung des neuen Raumes an. 65.000 Euro hat der Anbau gekostet.

„Manch einer wird denken: ‘Das ist aber ganz schön viel Geld für fünf Schlafplätze.’ Das der Anbau so teuer war, liegt daran, dass die baulichen Anforderungen so hoch sind. Es gibt genaue Vorgaben, was beispielsweise Fußbodenbelag, Abdunkelung, Wärme, Heizung und Strom betrifft“, erklärt Bauleiter Rüdiger Siegel. Außerdem musste für den Platz, der angebaut wurde, die Außenanlage erweitert werden. Die Kinderbetten, die derzeit in dem Raum stehen, müssen noch ausgetauscht werden gegen Betten mit Gitterstäben, die sicher für Einjährige sind, ergänzt Bullmann.

Mit dem Anbau erfüllt die Gemeinde Meinhard die gesetzlich vorgeschriebene Zahl an Betreuungsplätzen. „Die Priorität ist: Mütter, die arbeiten und hier in der Gemeinde wohnen, müssen auch einen Betreuungsplatz bekommen“, sagt Bürgermeister Hans Giller. Es gebe auch genügend Betreuungsplätze, um das zu gewährleisten.

Was nicht garantiert werden könne sei, dass es den Betreuungsplatz auch in dem jeweiligen Ortsteil gibt, sagt Bullmann. „In diesem Jahr kann ich in unserem Kindergarten niemanden mehr annehmen“, sagt sie. Eltern, die in Frieda leben und ihre Kleinen noch in diesem Jahr anmelden wollen, müssen also auf die Betruungsstädten in Grebendorf und Schwebda zurückgreifen.

Von Marc Hörcher

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