Baubeginn im Frühling: Neue Saunalandschaft im Eschweger Schwimmbad Espada

Neue Saunalandschaft vor dem Rutschenturm: Markus Lecke, Studioleiterin Maribel Berenguer, Violetta Schüttemeyer und Jan Giller freu en sich auf die neue Sauna mit besserer Anbindung an die Schwimmbecken. Foto: Sagawe

Im Eschweger Schwimmbad Espada bauen die Stadtwerke eine neue Sauna. 400.000 Euro investiert das Unternehmen in die Freizeiteinrichtung. 

Nur noch in Badehose und Bikini dürfen die Besucher des Eschweger Hallenbades in Zukunft in der Sauna schwitzen. Mit der Kompletterneuerung bekommt das Espada eine Textilsauna. 400 000 Euro investieren die Stadtwerke als Betreiber der Freizeiteinrichtung in die Umstrukturierung. Die Bio-Sauna sowie das neue Dampfbad und der Ruheraum bekommen auch einen neuen Platz: Sie stehen nach der Erneuerung zwischen Rutschenturm und Wassergarten.

„Die Textilsauna wurde von den Schwimmbadbesuchern verstärkt nachgefragt“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Lecke das neue Konzept. Das Espada setze auf Familienfreundlichkeit. Die Einrichtung habe einen sportlich-familiären Charakter, so Lecke.

Daran solle festgehalten werden. „Wer Wellness sucht, entscheidet sich ohnehin für ein anderes Bad“, sagt Lecke. Die Erneuerung ist nach Angaben des Betreibers 20 Jahre nach dem Bau der heutigen Sauna unbedingt erforderlich. Damit verbunden ist der Standortwechsel. Die Anbindung an die übrigen Angebote wird verbessert.

„Mit dem Neubau geben wir unseren Gästen die Möglichkeit, vom Hallenbad und später auch von der geplanten Naturbadelandschaft unter freiem Himmel direkt in die Sauna zu gehen“, sagt Lecke. Baubeginn ist in diesem Frühjahr, im Februar 2021 sollen die Bio-Sauna mit 18 Plätzen und das Dampfbad für sieben Besucher fertig sein.

Am heutigen Sauna-Standort erweitert Jan Giller das im Erdgeschoss des Espadas gelegene Fitnessstudio Bewegungsfreiheit. Mit den zusätzlichen, etwa 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, ist die Trainingsfläche dann 600 Quadratmeter groß. Die Besucher des Fitnessstudios haben ohne Zusatzkosten Zugang zum Schwimmbad und zur neuen Saunalandschaft.

Die jetzige Sauna schließt zum 1. April. „Alle Gutscheine und Eintrittskarten werden gegen Bargeld oder neue Gutscheine zurückgenommen“, sagt Lecke.

Die Besucherzahlen der Sauna im Espada waren auf zuletzt auf 2000 Gäste im Jahr zurückgegangen. „Wir benötigen 8000 oder besser noch 10 000 Saunagäste pro Jahr“, sagt Violetta Schüttemeyer von den Stadtwerken. Extraeintritt zahlen müssen die in Zukunft nicht – der ist im Schwimmbadticket enthalten.

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