Die Neuen beim Flair: Chartsstürmer und alte Bekannte

Wanda

Eschwege. Dreizehn weitere Bands präsentierten die Open-Flair-Macher für das Festival vom 8. bis 12. August. Neben den Chartsstürmern Wanda werden mit den Monsters of Liedermaching auch alte Bekannte in Eschwege erwartet.

Die Liedermacher-Combo ist schon fast Open-Flair-Inventar und hat eine ganz besondere Beziehung zu Eschwege, die zahlreichen Auftritte der vergangenen Jahre haben Kultstatus. Die Monsters of Liedermaching gehören irgendwie zum Open Flair. 2017 waren einige der Musiker mit eigenen Projekten beim Festival, im August dieses Jahres sind die sechs Künstler wieder als Monsters of Liedermaching dabei.

Die Auftritte von zwölf weiteren Künstlern gab Open-Flair-Geschäftsführer Alexander Feiertag am Donnerstag bekannt: Wanda, Tocotronic, Graveyard, Mad Caddies, The Flatliners, De Wolff, Tonbandgerät, Dÿse, Lotte, Impala Ray, Mother’s Cake und Drens.

Zum ersten Mal dabei ist Wanda aus Österreich. Die Band ist in den vergangenen Jahren in der Alpenrepublik richtig durchgestartet und wird vom Open-Flair-Team im Ankündigungstext  „die vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll-Band unserer Generation“ genannt. Bei Tocotronic überschlagen sich die Kritiker nahezu. Vom „aufregendsten Tocotronic-Album seit fünfzehn Jahren“ ist die Rede oder von der „womöglich bedeutendsten Band, die dieses Land in den vergangenen 25 Jahren hervorgebracht hat“.

Die Musik der schwedischen Band Graveyard wird als „Melange aus dem bluesigen Rock der Rolling Stones, der wütenden Wucht Black Sabbaths, den psychedelischen Exkursionen Led Zeppelins und dem aufrechten Folk Janis Joplins“ beschrieben. Die sechs Musiker aus Santa Barbara „sind“, so die Veranstalter „wie eine Garantieerklärung auf die perfekte Sommerparty“.Wo Mad Caddiesloslege, geht auch am späten Abend die kalifornische Sonne auf. Ehrlichen Punkrock, der seine Arme ausbreite, statt um Aufmerksamkeit zu kämpfen, und von innen wärme wie ein kleines Feuer kündigt die Band The Flatlinersan.

„Unfassbare Kreativität und Spielfreude“ attestieren die Musikkritiker De Wolff, „ein Freudenfeuer für Psychedelic- und Blues-Rock-Fans“ verspricht die Band den Open-Flair-Besuchern. Die Indie-Pop-Band Tonbandgerät aus Hamburg spielt bei Festival von ihrem dritten Album.

Genreübergreifend mit Einflüssen aus Rock, Jazz, Hip-Hop, Punk und Drum’n’Bass präsentiert sich das Duo Dÿse. Lotte heißt die Sängerin und Songschreiberin aus Ravensburg, die 2017 ihr Debütalbum herausbrachte.

Bay-Folk nennt Impala Ray den Mix aus dem lässigen Lebensstil der San-Francisco-Bay-Area und dem Charme bayerischer Tradition. „Progressiv und absolut tanzbar“ ist die Musik des österreichischen Trios Mother’s Cake nach deren eigenen Angaben. Irgendwo zwischen Indie-Rock und Garage-Punk ordnet sich die Dortmunder Band Drens ein. (hs)

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