Dringend benötigte Anschaffung

Im Sommer Gras, im Winter Schnee: Neuer Traktor für Vockeröder Gemeinschaft

Vor dem Dorfgemeinschaftshaus von Vockerode hat die Vockeröder Gemeinschaft den neuen Traktor mit Geld des Regionalbudgets entgegengenommen
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Über einen neuen Rasentraktor, der durch das Regionalbudget 2020 gefördert wurde, freuen sich die Mitglieder der Initiative Vockeröder Gemeinschaft.

Um die Pflege der Grünanlagen im Meißner-Ortsteil Vockerode kümmert sich die Initiative Vockeröder Gemeinschaft seit vielen Jahren selbst. Nun hat die Gemeinschaft jüngst für ihre Arbeitseinsätze einen neuen Rasentraktor bekommen.

Finanziert wurde der neue Mäher, mit dem man im Winter auch Schnee räumen kann, durch das Programm Regionalbudget 2020. 3950 Euro kamen aus den Landesmitteln, über 980 Euro zahlte die Gemeinde Meißner. „Wir freuen uns sehr, dass wir so das Ehrenamt fördern können und den neuen Rasentraktor anschaffen konnten“, sagt Bürgermeister Friedhelm Junghans. Die Grünflächen und auch der Friedhof werden ehrenamtlich von rund 20 Aktiven der Initiative Vockeröder Gemeinschaft gepflegt. Der alte Rasentraktor war 20 Jahre alt.

„Es war ein Glücksspiel, ob er funktioniert, wenn man ihn brauchte, deshalb freuen wir uns jetzt über das neue Modell“, sagt Vockerodes Ortsvorsteher Manfred Scheffler. Dietmar Heller, der sich schon seit 18 Jahren um die Technik des alten Mähers kümmerte, ließ sich alles genau von Klaus Reinhardt, der den neuen Rasentraktor auslieferte, erklären.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so die Gemeinschaft und das Engagement der Menschen fördern können“, so Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung, über den die Förderung lief. „Für uns ist es eine Win-Win Situation, weil es großartig ist, dass sich Menschen für ihren Ort einsetzen“, so Bürgermeister Friedhelm Junghans.

In diesem Jahr werden 31 Projekte über das Regionalbudget 2020 im Kreis gefördert – mit Zuschüssen von rund 200 000 Euro. „Alle Projekte sind vom Fördervolumen ähnlich und wir freuen uns, dass wir so fast 250 000 Euro in die Region, in Vereine und Engagement investieren“, erklärt Sabine Wilke.  

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