Nun werden auch in der Kernstadt die neuen sparsamen LED-Leuchten angebracht

Neues Licht für Eschwege

Neue LED-Straßenlaternen: Klaus Scheerder und Frank Keudel von den Stadtwerken bringen die neuen Leuchtenaufsetzer an.

Eschwege. Seit einer Woche sind Frank Keudel und Klaus Scheerder von den Stadtwerken Eschwege mit ihren Kollegen auch in der Kernstadt unterwegs, um die energiefressenden, alten Straßenlaternen gegen die neuen, schlichten und vor allem energiesparenden LED-Leuchten auszutauschen.

Passenderweise wurde als eine der ersten Straßen die Leuchtbergstraße umgerüstet. Anwohner und Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag findet die neuen Leuchten gut: „Die machen ein schönes direktes Licht, im Dunkeln wirken die richtig gut.“

In Albungen wurden bereits im vergangenen Jahr die Laternen ausgetauscht, nun sind die Kernstadt und weitere Ortsteile an der Reihe. Bis November, so das ehrgeizige Projekt der Stadtwerke, sollen alle 2708 Leuchten, die laut EU-Verordnung ausgetauscht werden müssen, auch umgerüstet sein. Das es in Eschwege so reibungslos und vor allem schnell läuft, liege daran, dass die Stadt die Beleuchtung samt Sanierungsstau an die Stadtwerke verkauft hat. „Die Stadtwerke Eschwege können einfach unbürokratischer agieren, es ist eine sehr gute Kooperation“, betont Bürgermeister Alexander Heppe.

Präsentierten die neuen Laternen: von links Erster Stadtrat Reiner Brill, von den Stadtwerken Technische Leiter Ralf Herrmann, Geschäftsführer Markus Lecke, Katja Alsdorf vom Kundenservice und der leitende Meister Strom, Michael Küster, sowie der Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag und Bürgermeister Alexander Heppe. Fotos: Rissmann

Die neue LED-Technik spart bis zu 60 Prozent Strom. Für Eschwege bedeutet dies, dass bis 2014 der Verbrauch von 1,7 Millionen Kilowattstunden auf 900 000 Kilowattstunden gesenkt werden kann. Ab 2014 spart die Stadt so 100 000 Euro Beleuchtungskosten, rechnet Erster Stadtrat Reiner Brill vor.

Bevor die Leuchtenaufsätze getauscht werden, werden alle Laternenmasten auf ihre Standfestigkeit geprüft und sie bekommen einen Barcode mit Identifikationsnummer. „Jede Laterne ist auf unserer Homepage verzeichnet“, erklärt Michael Küster, leitender Meister Strom. So können die Anwohner viel schneller melden, wenn eine Laterne nicht richtig funktioniert. Desweiteren gibt es so eine lückenlose elektronische Dokumentation über Wartungsarbeiten.

Das Licht der neuen LED-leuchten gefällt nicht jedem Bürger, um die Akzeptanz etwas zu steigern haben sich die Stadtwerke etwas besonderes einfallen lassen. „Jeder kann ein Bild von seiner Laterne auf Facebook posten und bekommt dafür ein kleines Präsent überreicht“, erklärt Katja Alsdorf von den Stadtwerken.

Von Diana Rissmann

www.facebok.com/ Stadtwerke.eschwege.gmbh

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