Neun Millionen zahlt Kreis für Flüchtlinge

Werra-Meißner. Rund neun Millionen Euro hat der Werra-Meißner-Kreis im vergangenen Jahr für die Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern ausgegeben. Das hat Kreissprecher Jörg Klinge auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt.

Ein Loch werde dadurch aber nicht in die Haushaltskasse gerissen: Erst Anfang Februar wurden die monatlichen Pauschalen zwischen dem Land Hessen und den kommunalen Spitzenverbänden neu ausgehandelt, pro Asylbewerber zahlt Hessen demnach für maximal zwei Jahre 865 Euro. Aktuell sei die Finanzausstattung im Kreis deshalb „auskömmlich“. Die Pauschalen gelten jedoch nur für noch nicht anerkannte Flüchtlinge: Im Kreis sind das derzeit 1112 Personen (Stand: Ende November 2016), die sich auf Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnungen verteilen. Hinzu kommen noch 120 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die vom Jugendamt betreut werden.

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