Für zehn Tage

Mit Enterokokken belastet: In Niederdünzebach muss das Trinkwasser abgekocht werden

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Im Eschweger Stadtteil Niederdünzebach ist das Trinkwaser verunreiningt. Die Anwohner werden gebeten, in den nächsten zehn Tagen das Trinkwasser abzukochen. 

Der Grenzwert für Enterokokken wurde nach Angaben des Versorgers, die Stadtwerke Eschwege, überschritten. Bestimmte Stämme der Bakterien können bei Menschen mit geschwächten Immunsystemen Infektionen hervorrufen.

Die Verunreiningungen sind nach Angaben der Stadtwerke Eschwege in den Rohrleitungen aufgetaucht. Zur Wiederherstellung der Trinkwasserqualität haben die Eschweger Stadtwerke in Abstimmung mit dem Fachbereich Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Werra-Meißner-Kreises  umfangreiche Rohrnetzspülungen und Desinfektionsmaßnahmen in Angriff genommen. "Um Gefahren für die Gesundheit der Anwohner auszuschließen, weisen wir darauf hin, dass das Wasser vorsorglich zehn Minuten lang abgekocht werden sollte, sofern es zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen oder Getränken verwendet wird", teilt Maréen Schröder von den Eschweger Stadtwerken mit. Zur Körperpflege und für die Toilettenspülung könne das Leitungswasser weiterhin normal verwendet werden.

Die Grenzwertüberschreitung wird voraussichtlich die nächsten zehn Tage andauern. Sobald die Trinkwasserqualität wieder hergestellt ist, erfolgt eine Information der Eschweger Stadtwerke. 

Rückfragen: an den Kundenservice der Stadtwerke Eschwege GmbH unter Telefon +49 5651 8070.

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