Stadtwerke Eschwege: Im Notfall rund um die Uhr

Stadtwerke Eschwege 
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Reparatur: Bodo Pfister von den Stadtwerken in Eschwege montiert die Stromverbindungen im Schaltkasten an der Carl-Adolf-Eckhardt-Straße.

Auch in Corona -Krisen-Zeiten rückt der Notdienst der Eschweger Stadtwerke rund um die Uhr aus. Aber im Moment gibt es kaum Ausfälle. 

Eschwege. Der Strom ist ausgefallen, das Sicherheitsventil hat die Gaszufuhr unterbrochen – auch in Coronakrisenzeiten rücken die Notfallteams der Stadtwerke Eschwege rund um die Uhr aus. In diesen Tagen ist das allerdings nur selten notwendig.

Systeme laufen störungsfrei

„Wir haben kaum Ausfälle“, sagt Michael Küster. Strom, Gas und Wasser laufen und fließen störungsfrei. Der Leiter des technischen Services macht deutlich, dass das Energieversorgungsunternehmen auch unter den erschwerten Bedingungen Störungen umgehend beseitigt. „Das ist gewährleistet, auch nachts und am Wochenende“, sagt Küster.

Deutlich höhere Sicherheitsstandards

Die Mitarbeiter des Unternehmens sind angehalten, sich an deutlich höhere Sicherheitsstandards zu halten, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Die Monteure fahren nicht gemeinsam in einem Auto zum Einsatzort, sondern grundsätzlich getrennt mit mehreren Fahrzeugen – ein Mitarbeiter pro Wagen ist die Grundregel, wo immer das umsetzbar ist. „Unnötiger Kontakt wird vermieden, wo immer das möglich ist“, erklärt Küster.

Ansonsten gilt: Sicherheitsabstand halten. Die Bediensteten der Stadtwerke sind angehalten, auch auf der Baustelle zu enge Kontakte zu vermeiden. Bei manchen Arbeitsgängen ist das nur schwer umsetzbar, bei anderen gar nicht.

Aufgeschobene Wartungsarbeiten sind jetzt dran

Den Stillstand auf Baustellen und die rückgängige Auftragslage nutzen die Stadtwerke gerade, um aufgeschobene Wartungsarbeiten oder Modernisierungen zu erledigen. An der Carl-Adolf-Eckhardt-Straße in Eschwege montieren die Techniker in diesen Tagen eine neue Schaltstation. Etwa 100 Haushalte werden durch diesen Verteilungspunkt mit elektrischer Energie versorgt. Bodo Pfister stellt die Kabelverbindungen her.

Pfister steht allein in der Baugrube. Sein Kollege reicht Arbeitsgerät und Material. Auch hier gilt: Abstand halten. So arbeiten zu müssen, ist nicht immer ganz einfach. Oft fehlt eine Hand, die das Material bei der Montage hält. Nichtsdestotrotz geht auch hier die Sicherheit vor.

Die angeschlossenen Wohnungen müssen nur für jeweils kurze Unterbrechungszeiten auf Energie verzichten, die vorab angekündigt werden.

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